Neue Spuren im Fall Rebecca Reusch: Ermittler bitten um Hinweise!

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Im Fall Rebecca Reusch, die seit 2019 vermisst wird, untersucht die Polizei Grundstücke in Oder-Spree. Florian R. bleibt tatverdächtig.

Im Fall Rebecca Reusch, die seit 2019 vermisst wird, untersucht die Polizei Grundstücke in Oder-Spree. Florian R. bleibt tatverdächtig.
Im Fall Rebecca Reusch, die seit 2019 vermisst wird, untersucht die Polizei Grundstücke in Oder-Spree. Florian R. bleibt tatverdächtig.

Neue Spuren im Fall Rebecca Reusch: Ermittler bitten um Hinweise!

Die Ermittlungen im Fall der vermissten Rebecca Reusch nehmen wieder Fahrt auf. Vor zwei Wochen, am 20. Oktober, durchsuchte die Polizei ein Grundstück in Brandenburg, das den Großeltern von Rebeccas Schwager gehört. Dabei wurde eine große Papiertüte sichergestellt. Jedoch gab die Polizei bekannt, dass keine direkten Beweise für die Vermisste gefunden wurden. Es handelt sich zunächst nur um Spuren, die weitere Rückschlüsse ermöglichen könnten. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung, dass die Ermittler im Dezember konkrete Ergebnisse vorlegen können, die zur Klärung des Falls beitragen könnten, wie Focus berichtet.

Rebecca ist seit dem 18. Februar 2019 vermisst. An diesem Tag verbrachte die 15-Jährige die Nacht im Haus ihrer Schwester und wollte am nächsten Morgen zur Schule gehen, kam aber nie an. Der Schwager, Florian R., der mittlerweile 33 Jahre alt ist, gilt als Hauptverdächtiger. Die Ermittler vermuten, dass er Rebecca getötet hat, doch bislang fehlen ausreichende Beweise, um ihn erneut festzunehmen. Die Familie supportet Florian R. und er beteuert, unschuldig zu sein. Es bleibt unklar, was genau während der besagten Nacht geschah, doch die Polizei hat ihre Ermittlungen intensiviert und einen neuen Zeugenaufruf gestartet, um Hinweise zu einem roten Twingo zu erhalten, der am Tag von Rebeccas Verschwinden in der Nähe von Tauche gesichtet wurde. Tag24 hat die neueste Entwicklung zusammengefasst.

Intensive Suche und neue Hinweise

Um mögliche Hinweise zu finden, wurde am 21. Oktober ein nahegelegenes Gelände in Herzberg, einem Ortsteil der Gemeinde Rietz-Neuendorf, abgesucht. Bei dieser Suche kamen ein Bagger, eine Drohne und ein Bodenradar zum Einsatz. Trotz des hohen Aufwands mussten die Behörden die Suche bereits am nächsten Tag einstellen, ohne neue Erkenntnisse zu gewinnen. Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass die Großeltern des Schwagers von Rebecca, die seit 2005 in Herzberg leben, rechtlich nicht als Verdächtige gelten, sondern lediglich als Zeugen. Auch wenn die Ermittlungen andauern, bleibt die Hoffnung, dass die gesicherten Spuren bald analysiert werden können. Diese Auswertungen dürften einige Wochen in Anspruch nehmen, was die Geduld der Angehörigen auf die Probe stellt.

Zusätzlich bleibt die Frage im Raum, wie Florian R. in die Sache verwickelt ist, und es wird spekuliert, ob weitere Durchsuchungen notwendig sein könnten. Die Polizei hat klar gemacht, dass jeder Hinweis wertvoll ist und die Aufklärung des Falls oberste Priorität hat, um Rebecca und ihrer Familie endlich die Antworten zu geben, die sie seit Jahren suchen.