Zukunftsatlas 2025: Wo Deutschlands Regionen jetzt stark sind!

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Der Landkreis Oder-Spree zeigt im Zukunftsatlas 2025 moderate Zukunftschancen, während strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben.

Der Landkreis Oder-Spree zeigt im Zukunftsatlas 2025 moderate Zukunftschancen, während strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben.
Der Landkreis Oder-Spree zeigt im Zukunftsatlas 2025 moderate Zukunftschancen, während strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben.

Zukunftsatlas 2025: Wo Deutschlands Regionen jetzt stark sind!

In der aktuellen Ausgabe des Zukunftsatlas 2025 wird ein aufschlussreicher Blick auf die Zukunftsfähigkeit deutscher Regionen geworfen. Die dreijährliche Studie bewertet 400 Landkreise und kreisfreie Städte anhand wichtiger Kriterien wie der Bevölkerungsentwicklung, der Arbeitsplatzsituation, der Patentanmeldungen pro Kopf, dem Anteil hochqualifizierter Fachkräfte sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien. Aufgrund der strukturellen Veränderungen, die die Digitalisierung und der demografische Wandel mit sich bringen, stellen sich jedoch große Herausforderungen für viele Regionen. Die Rezession wird als Prüfstein für die Resilienz dieser Gebiete betrachtet, zeigt das Ranking von kommunal.de.

Besonders erfreulich aus der Kölner Sicht ist, dass fast die Hälfte der Regionen in Nordrhein-Westfalen, besonders im Ruhrgebiet und im Münsterland, im Ranking deutlich zulegen konnte. In der aktuellen Liste der zehn Regionen mit den besten Zukunftsaussichten stehen an der Spitze der Landkreis München, gefolgt von Erlangen und München. Mainz und Regensburg haben sich ebenfalls in die Top 10 hochgearbeitet. Im Gegensatz dazu gibt es auch Regionen mit hohen Zukunftsrisiken, darunter Gera und die Uckermark. Ingesamt zeigen 380 von 400 Landkreisen eine Verschlechterung der Arbeitsmarktlage.

Arbeitsmarkt: Eine gemischte Bilanz

Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt sich trotz konjunktureller Schwäche überraschend robust. Die Zahl der Erwerbstätigen ist mit 45,7 Millionen auf einem Höchststand, während die Arbeitslosenquote stabil bei 6,4 Prozent liegt. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede bei den Jobchancen. Besonders qualifizierte Fachkräfte haben es deutlich leichter, während Langzeitarbeitslose, von denen im vergangenen Jahr 972.000 gezählt wurden, weiterhin mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Cityjobs hebt hervor, dass jeder sechste Beruf als Engpassberuf gilt, vor allem in IT, Gesundheitswesen, Handwerk, Ingenieurwesen und Logistik.

Die Prognosen für den Arbeitsmarkt im Jahr 2025 zeigen allerdings Lichtblicke. Die Integration ukrainischer Geflüchteter wird als positiv betrachtet, und das Arbeitsmarktbarometer hat Anzeichen einer leichten Erholung gezeigt. In zukunftsträchtigen Branchen wie erneuerbaren Energien, Digitalisierung und Gesundheit wird ein Wachstum erwartet. Um der drohenden Fachkräftelücke entgegenzuwirken, sind Maßnahmen wie die Förderung von Aus- und Weiterbildung, bessere Arbeitsbedingungen und internationale Anwerbung gefordert.

Ausblick und Herausforderungen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Arbeitsmarkt im Jahr 2025 von einem zweigeteilten Bild geprägt ist: Während qualifizierte Fachkräfte hervorragende Jobchancen genießen, kämpfen Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose weiterhin mit den Herausforderungen eines sich wandelnden Arbeitsmarktes. Die Zukunft hängt nicht nur von der Stabilisierung der Beschäftigungszahlen ab, sondern auch von den Bemühungen, gezielt in Zukunftsbranchen zu investieren und soziale Ausgleiche zu schaffen.