Bürgermeisterwahl Teltow: Kandidaten im direkten Schlagabtausch!

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Am 28. September 2025 wählt Teltow einen neuen Bürgermeister. Kandidaten sind Andre Freymuth (CDU) und Claudia Eller-Funke (SPD).

Am 28. September 2025 wählt Teltow einen neuen Bürgermeister. Kandidaten sind Andre Freymuth (CDU) und Claudia Eller-Funke (SPD).
Am 28. September 2025 wählt Teltow einen neuen Bürgermeister. Kandidaten sind Andre Freymuth (CDU) und Claudia Eller-Funke (SPD).

Bürgermeisterwahl Teltow: Kandidaten im direkten Schlagabtausch!

In Teltow steht die Bürgermeisterwahl vor der Tür und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am 28. September 2025 ist es so weit: Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, für die Nachfolge des scheidenden Bürgermeisters Thomas Schmidt (SPD) zu stimmen. Der Wahlausschuss hat mittlerweile die beiden Kandidaten offiziell bestätigt: Andre Freymuth von der CDU und Claudia Eller-Funke von der SPD. Dreht sich das Rad der Wahl, könnten etwa 23.000 Stimmberechtigte ihre Entscheidungen am Wahltag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr fällen.

Bei dem kürzlichen MAZ-Bürgermeisterwahltalk in Teltow, an dem beide Kandidaten teilnahmen, wurden spannende Themen angesprochen, die die Bürger vor allem bewegen. So ging es um gewichtige Punkte wie Wohnen und Stadtbild, Feste und Jugend, sowie um den Verkehr und die Wirtschaft der Stadt. Ebenso wurden konkrete Fragen zur Sicherheit in Teltow diskutiert. Der Austausch zeigte auf, wie wichtig den Kandidaten die Anregungen und Sorgen der Bevölkerung sind.

Kandidaten im Fokus

Andre Freymuth ist 1983 geboren, Berufssoldat und will ein gutes Händchen für die Verkehrspolitik beweisen. Er setzt sich für Tempo 30 in Ruhlsdorfer und Teltower Straße ein, besonders zum Schutz der Kinder auf ihren Schulwegen. Seine Mitbewerberin, die 1968 geborene Claudia Eller-Funke, ist Referatsleiterin im Bundesministerium und bringt eine starke Vision für eine sichere Zukunft mit. Auch sie unterstützt ein Tempolimit innerorts und sieht darin die Chance, Verkehrssicherheit und Lärmschutz zu erhöhen.

Ein weiteres zentrales Thema beim Talk war der Ausbau der S-Bahn. Während Freymuth fordert, bei der Planung die Interessen von Anwohnern sowie den Naturschutz zu berücksichtigen, ist Eller-Funke eine klare Befürworterin der Verlängerung der S-Bahn nach Stahnsdorf – ein Schritt, der sowohl die Mobilität als auch den Umweltschutz fördern könnte.

Verwaltung im digitalen Zeitalter

Im Hinblick auf die dringend notwendige Verwaltungsmodernisierung zeigten sich beide Kandidaten einig, dass der digitale Fortschritt vorangetrieben werden muss. Freymuth möchte digitale Angebote etablieren und die Bearbeitungszeiten für Anliegen der Bürger verkürzen, während Eller-Funke einen starken Fokus auf den Dienstleistungscharakter der Verwaltung legt.

Die Sicherheit der Teltower Bürger ist ein weiteres wichtiges Anliegen. So plant Freymuth Maßnahmen wie eine bessere Beleuchtung und die Einführung eines neuen Präventionsrates, während Eller-Funke nicht nur auf Licht als Sicherheitsfaktor setzt, sondern auch Notfallsäulen und die Aktivierung des Präventionsrates in den Vordergrund stellt. Beide Kandidaten wünschen sich eine lebendige Gemeinschaft und betonen die Bedeutung von Nachbarschaft und Vereinen.

Die Wahlmodus ist klar: Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält. Sollte dies nicht gelingen, ist eine Stichwahl für den 12. Oktober 2025 angesetzt. Die Bürgerinnen und Bürger haben also die Möglichkeit, sich gründlich zu informieren und ihren Einfluss geltend zu machen. In einem solchen Rahmen, wo auch neben der Bürgermeisterwahl viele weitere Wahlen zum Kreis- und Stadtrat anstehen, kann eine vielfältige Bürgerpartizipation mehr Wirkung entfalten.

Für alle, die sich besser auf die Wahl vorbereiten wollen, bietet das Projekt “Informiert Wählen” umfassende Informationen zu den Kommunalwahlen im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Hier können sich Wählerinnen und Wähler zu wichtigen Themen und Abläufen rund um die Wahl informieren und ihre Stimme mit Bedacht abgeben.

Die nächste Zeit wird spannend werden, und es bleibt zu hoffen, dass sich die Teltower auf eine lebendige und konstruktive Auseinandersetzung mit den Themen ihrer Zukunft freuen können.