15 Jahre Stiftung Plansammlung Potsdam: Historische Pläne kehren zurück!

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Am 5. November 2025 feiert die Stiftung Plansammlung Potsdam 15 Jahre mit der Restaurierung historischer Stadtpläne im Potsdam Museum.

Am 5. November 2025 feiert die Stiftung Plansammlung Potsdam 15 Jahre mit der Restaurierung historischer Stadtpläne im Potsdam Museum.
Am 5. November 2025 feiert die Stiftung Plansammlung Potsdam 15 Jahre mit der Restaurierung historischer Stadtpläne im Potsdam Museum.

15 Jahre Stiftung Plansammlung Potsdam: Historische Pläne kehren zurück!

Die Stiftung Plansammlung Potsdam, die zur Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) gehört, feiert am 5. November 2025 ein besonderes Jubiläum: Das 15-jährige Bestehen wird mit einem restauratorischen Highlight gewürdigt. In einem feierlichen Rahmen werden 15 historische Pläne aus der umfangreichen Sammlung restauriert. Diese Pläne sind nicht nur historische Zeugen, sondern auch bedeutend für die Dokumentation des Wandels der Stadt Potsdam.

An diesem festlichen Tag, der nicht nur für die Stiftung, sondern auch für die Denkmalpflege viele positive Impulse bereithält, findet um 13.00 Uhr ein Pressetermin im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte statt. Dabei werden mehrere hochkarätige Persönlichkeiten anwesend sein: Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Detlef Schöning als Errichtungsstifter, Katja Schlisio als Vorsitzende und deren stellvertretender Kollege Michael Schöning, sowie Manuel Hase von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Restaurierungsprojekt von hoher Bedeutung

Die 15 ausgewählten Pläne, die überwiegend aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert stammen, zeigen bedeutende Bauvorhaben, darunter Entwürfe für Wohnhäuser in der Roonstraße und in der Bismarckstraße sowie historische Lagepläne zur Umgestaltung des Platzes vor der Erlöserkirche. Diese Dokumente, die in unterschiedlichen Techniken erstellt wurden, weisen teils erhebliche Schäden auf, was die Restaurierung umso wichtiger macht.

Die Restaurierung wird von der Potsdamer Papierrestauratorin Engelmann-Stellmacher durchgeführt, die ein gutes Händchen für die Herausforderung hat, diese kulturhistorisch wertvollen Dokumente zu sichern. Die Stiftung Plansammlung Potsdam, die 2010 gegründet wurde, erfüllt mit ihren Initiativen zur Erhaltung, Pflege und wissenschaftlichen Dokumentation einen unverzichtbaren Beitrag für die Forschung und Erhaltung von Denkmalen in Brandenburg.

Ein wichtiges Erbe

Die Historie der Plansammlung selbst reicht zurück bis ins Jahr 1990, als sie vom „Büro für Denkmalpflege” der Landeshauptstadt Potsdam ins Leben gerufen wurde. Zu Beginn umfasste die Sammlung Reste aus früheren Archivbeständen. Im Jahr 1991 übergab Detlef Schöning den Nachlass des Firmenarchivs seiner Familie an das Denkmalamt, was der Sammlung einen kräftigen Schub gab.

Mit 5.800 Blättern, die überwiegend Bauzeichnungen abdeckten, trat die Plansammlung in den Vordergrund der Forschung. 2005 wurde sie unter Schutz gestellt und umfasste bereits über 30.000 Pläne und Zeichnungen. Diese Sammlung, die Wissenschaftler und Interessierte gleichermaßen fasziniert, hat eine große geschichtliche und künstlerische Bedeutung.

Insgesamt ist die Plansammlung nicht nur ein Ort der Speicherung von Erinnerungen, sondern auch ein Zeugnis der architektonischen Entwicklung Potsdams, das in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll. Denn wie es so schön heißt: Da liegt was an – im besten Sinne für die Denkmalpflege und das kulturelle Erbe unserer Stadt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Stiftung und den Restauratoren, die jede Menge über diese spannende Arbeit berichten: denkmalschutz.de, mrziglod-restauratoren.de.