Messerverbot an Berliner Bahnhöfen bis November verlängert!
Potsdam bleibt bis zum 17. November 2025 unter Messerverbot; Kontrollen durch Bundespolizei zur Erhöhung der Sicherheit.

Messerverbot an Berliner Bahnhöfen bis November verlängert!
Die Bundespolizei hat ihre Kontrollen an Berliner Bahnhöfen verlängert, und das aus gutem Grund: Die Sicherheit der Fahrgäste steht an oberster Stelle. Bis zum 17. November 2025 bleibt das Messer- und Waffenverbot, das ursprünglich bis zum 27. Oktober galt, bestehen. Dies betrifft insgesamt 15 Bahnhöfe in Berlin und dem Potsdamer Hauptbahnhof. Zu den betroffenen Stationen gehören bekannte Haltestellen wie der Berliner Hauptbahnhof, der Bahnhof Zoo und der Alexanderplatz. Das Verbot erstreckt sich auch auf andere wichtige Bahnhöfe wie Gesundbrunnen, Neukölln und Ostbahnhof, um nur einige zu nennen. Laut rbb24 haben die Kontrollen bereits erste Erfolge gezeigt.
In den letzten drei Wochen wurden fast 5.000 Personen überprüft, was nicht nur die Zahl der festgestellten Verstöße, sondern auch die der aufgedeckten Straftaten erhöht hat. Über 300 weitere Straftaten, darunter Gewalt- und Drogendelikte, kamen ans Licht. Es wurden außerdem 230 gefährliche Gegenstände sichergestellt, zu denen Messer, Reizstoffe und Hiebwaffen gehören. Die Bundespolizei schätzt, dass über 80% dieser sichergestellten Objekte gegen das Messer- und Waffengesetz verstießen, wie Tagesspiegel berichtet.
Intensive Kontrollen
Die Intensität der Kontrollen nimmt zu. Allein in den letzten Wochen wurden 279 Personen kontrolliert, darunter auch viele, die bei den Vorkontrollen auffällig wurden. Die Zahlen sind alarmierend: 422 weitere Straftaten und 25 offene Haftbefehle konnten vollstreckt werden. Die Polizei möchte damit ein sicheres Umfeld für alle Fahrgäste schaffen. Auch die BVG hebt hervor, dass das Mitführen von Waffen und Messern in allen Verkehrsmitteln und Einrichtungen des öffentlichen Personenverkehrs in Berlin strengstens untersagt ist. Dies gilt auch für Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, wie auf der Webseite der BVG zu lesen ist (BVG).
Die Entscheidung pro Erweiterung des Verbots wurde durch den Senat unter dem Vorschlag von Innensenatorin Iris Spranger getroffen. Das klare Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen und potenzielle Gefahrenquellen frühzeitig zu identifizieren. Die Polizei darf für die Kontrollen auch ohne konkrete Verdachtsmomente agieren, was die geführten Maßnahmen noch verstärkt und die Sicherheit der Fahrgäste erhöht.
Ein Blick in die Zukunft
Die offensiven Maßnahmen, die durch rund 250 Sicherheitskräfte und über 6.700 Kameras in Bahnhöfen und Fahrzeugen unterstützt werden, zeigen Wirkung. Die BVG und die Polizei sind fest entschlossen, ein sicheres Transportumfeld zu schaffen, was durch diese fortlaufenden Kontrollen deutlich unterstrichen wird. Verstößen gegen das Waffenverbot drohen empfindliche Bußgelder von bis zu 10.000 Euro, was als weiterer Anreiz gesehen werden kann, sich an die neuen Regelungen zu halten.
In der Hoffnung, dass das Verbot wirkt und die Sicherheitslage an Berlins Bahnhöfen nachhaltig verbessert wird, bleibt den Fahrgästen nur eines: Auf ihre Mitmenschen zu achten und die neuen Regelungen zu respektieren. Durch ein gutes Miteinander erreichen wir alle ein sicheres Kölner und Berliner Umfeld.