Potsdam bereitet sich auf sichere Silvesternacht 2025/2026 vor!

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Potsdam plant ein Sicherheitskonzept für Silvester 2025/2026, um Chaos im Nahverkehr und Übergriffe zu vermeiden.

Potsdam plant ein Sicherheitskonzept für Silvester 2025/2026, um Chaos im Nahverkehr und Übergriffe zu vermeiden.
Potsdam plant ein Sicherheitskonzept für Silvester 2025/2026, um Chaos im Nahverkehr und Übergriffe zu vermeiden.

Potsdam bereitet sich auf sichere Silvesternacht 2025/2026 vor!

Die Vorbereitungen für den Jahreswechsel laufen in Potsdam auf Hochtouren. Zum ersten Mal wird die Stadtverwaltung in der Silvesternacht 2025/2026 ein umfassendes Sicherheitskonzept umsetzen. Laut RBB24 wird der Verkehrsbetrieb Potsdam zwischen 23.30 und 0.30 Uhr den Betrieb in der gesamten Stadt unterbrechen, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten.

Besonders der Stadtteil Babelsberg ist betroffen, dort wird der Verkehr sogar bis etwa 1.30 Uhr ruhen. Um potenzielle Konflikte zu vermeiden, werden Sicherheitskräfte in Bussen und Bahnen präsent sein, um sowohl Mitarbeiter als auch Fahrgäste zu schützen. Außerhalb der Sperrzeiten wird der Nahverkehr verstärkt, sodass die Köllner:innen sicher nach Hause kommen können.

Sicherheitslage und Herausforderungen

Die Sicherheitslage im öffentlichen Verkehrsbereich hat sich in den letzten Jahren verschärft. Immer wieder kommt es zu Vorfällen, bei denen Pyrotechnik in Fahrzeugen unbefugt abgebrannt wurde oder Haltestellen beschädigt wurden. Zu den Brennpunkten zählten dabei oft das Rathaus Babelsberg, der Alte Markt und der Johannes-Kepler-Platz. So wurden allein in der Silvesternacht 2024/2025 von der Polizei 138 Einsätze gezählt — ein dramatischer Anstieg von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diesem Trend möchte die Stadt mit entsprechenden Maßnahmen entgegenwirken, wie der Städte- und Gemeindetag berichtet.

Um potenziellen Gefahren zu begegnen, wird im Vorfeld von Silvester darauf geachtet, dass Risiken minimiert werden. Beispielsweise sollen Sperrmüll und leicht entzündliche Materialien aus dem Stadtgebiet entfernt werden. Auch die Parkscheinautomaten werden vor dem 29. Dezember außer Betrieb genommen, um mögliche Schäden zu verhindern.

Regelungen für den Feuerwerksgebrauch

Ein Böllerverbot für die gesamte Stadt gibt es jedoch nicht, da laut den gesetzlichen Bestimmungen keine entsprechende Grundlage vorliegt. Pyrotechnische Gegenstände dürfen allerdings nicht in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern oder Seniorenheimen abgebrannt werden. Ein umfassendes Verbot könnte nur erlassen werden, falls eine Gefahrenlage absehbar wäre, was in Potsdam bislang nicht der Fall war.

Die Diskussion rund um das Thema Feuerwerk und dessen Handhabung ist nicht neu. Trotz der vielen positiven Rückmeldungen zur verantwortungsvollen Nutzung von Feuerwerkskörpern gibt es immer wieder Berichte über Gefährdungen während der Feierlichkeiten. Wie in der Pressemitteilung des Städte- und Gemeindetages erwähnt wird, sind spezielle Verbotszonen ein wesentlicher Bestandteil städtischer Sicherheitskonzepte, um Unfälle und Brände zu verhindern.

Die Verantwortlichen hoffen, dass die Maßnahmen in diesem Jahr erfolgreich dazu beitragen, dass der Jahreswechsel in Potsdam friedlich und sicher verläuft. Schließlich wollen alle nur eines: das neue Jahr gebührend und ohne Zwischenfälle feiern!