Potsdam gegen die Hitze: Erfrischende Ideen aus ganz Europa!

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Potsdam prüft neue Kühlungsmaßnahmen gegen Sommerhitze, inspiriert von erfolgreichen Ideen anderer Städte und plant innovative Projekte.

Potsdam prüft neue Kühlungsmaßnahmen gegen Sommerhitze, inspiriert von erfolgreichen Ideen anderer Städte und plant innovative Projekte.
Potsdam prüft neue Kühlungsmaßnahmen gegen Sommerhitze, inspiriert von erfolgreichen Ideen anderer Städte und plant innovative Projekte.

Potsdam gegen die Hitze: Erfrischende Ideen aus ganz Europa!

In den heißen Sommermonaten stehen Städte wie Potsdam vor einer großen Herausforderung: Wie kann man den Anwohnern und Besuchern etwas Abkühlung bieten? Die Antwort auf diese Frage suchen die Stadtverantwortlichen derzeit intensiv und schauen über die eigenen Stadtgrenzen hinaus. Immer mehr Städte in Europa setzen kreative Lösungen ein, um mit der Hitze umzugehen. Ein Beispiel sind die „Coole Schiffe“ in Wien, die an 13 Standorten Wassernebel verbreiten, um für Erfrischung zu sorgen. Dieses lodernde Beispiel wird in Potsdam derzeit ernsthaft in Erwägung gezogen, wie maz-online.de berichtet.

Ebenfalls kürzlich in Wien vorgestellt ist der nachhaltige Ansatz, der den urbanen Raum durch etwa 1.600 Trinkbrunnen und die sogenannten „Sommerspritzer“, die mit speziellen Aufsätzen Hydranten in kühle Nebelverwandeln, aufwertet. Der Einblick in diese Maßnahmen zeigt, wie viel Wert die Stadt auf die Wasserversorgung legt. galabau-blog.de hebt zudem hervor, dass die Wasserversorgung in Wien mit einer Hochquellenleitung aus den Alpen unterstützt wird, was die Stadt nicht nur erfrischend, sondern auch nachhaltig macht.

Beispiele anderer Städte

Die Ideenvielfalt hört hier jedoch nicht auf. Breslau hat auf kreative Weise eine Zwergen-Statue installiert, die ebenfalls kühlen Nebel versprüht, während Freiburg mit einem einladenden Wasserfontänenfeld für erfrischende Momente sorgt. Auch in Lörrach haben neue Nebelduschen nach einer erfolgreichen Testphase ihren Platz im Stadtbild gefunden. In Langenfeld immerhin wird die Stadtbegrünung durch bepflanzte Bushaltestellendächer gefördert.

Ein wenig skeptisch zeigt sich Potsdam jedoch. Die Stadt hat die Vorschläge zwar geprüft, sieht jedoch die hohen Kosten und den Aufwand für solche Anlagen als wesentliche Hürden. Stattdessen verfolgt sie alternative Ansätze, unter anderem mit Wasserspielen, die mithilfe von gebundenen Wasserstrahlen Legionellen vermeiden sollen.

Geplante Projekte in Potsdam

Aber das ist noch nicht alles, was Potsdam zu bieten hat. Im Rahmen des Smart-City-Projekts plant die Stadt die Installation von sogenannten „Cooling Points“ – dazu zählen Brunnen, Wasserspiele und begrünte Flächen. Diese Innovationen sollen nicht nur für kühle Orte sorgen, sondern auch das Stadtklima wesentlich verbessern. Geplante Projekte für Steubenplatz und Johannes-Kepler-Platz beinhalten die Entsiegelung und Begrünung dieser Flächen, die zudem mit Trinkbrunnen ausgestattet werden sollen. Damit könnte sich die Zahl der Trinkbrunnen in Potsdam bis Ende 2026 um satte 100 Prozent erhöhen.

Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung weitere Ideen auf Lager: Tipps für heiße Tage, eine Karte mit kühlen Orten und ein „Hitzetelefon“ wurden bereits etabliert, um die Bürgerinnen und Bürger aktiv zu unterstützen.

Insgesamt zeigt sich, dass Potsdam auf einem guten Weg ist, mehr Lebendigkeit und Erfrischung in den Sommer zu bringen. Ob man sich nun von den Ideen anderer Städte inspirieren lässt, bleibt abzuwarten – die Richtung stimmt auf jeden Fall!