Talentsichtung am Luftschiffhafen: Turbine Potsdam sucht Fußballerinnen!

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Am 3. November 2025 sucht der 1. FFC Turbine Potsdam am Luftschiffhafen neue talentierte Spielerinnen für den Leistungssport.

Am 3. November 2025 sucht der 1. FFC Turbine Potsdam am Luftschiffhafen neue talentierte Spielerinnen für den Leistungssport.
Am 3. November 2025 sucht der 1. FFC Turbine Potsdam am Luftschiffhafen neue talentierte Spielerinnen für den Leistungssport.

Talentsichtung am Luftschiffhafen: Turbine Potsdam sucht Fußballerinnen!

In Potsdam war der 3. November 2025 ein ganz besonderer Tag für alle fußballbegeisterten Mädchen und Frauen. Am Luftschiffhafen stand die Talentsichtung des 1. FFC Turbine Potsdam auf dem Programm, bei der junge Spielerinnen die Chance hatten, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Ziel dieser Veranstaltung war die Aufnahme in das Schul- und Leistungssport-Verbundsystem des Vereins, der auch 2023 erfolgreich in die Bundesliga zurückkehren konnte, nachdem er zuvor aus der höchsten Liga abgestiegen war.

Die Talentsichtung richtete sich gezielt an Spielerinnen, die nicht Teil des bisherigen Verbundsystems waren und bot zahlreiche Testbereiche an. Unter der fachlichen Anleitung erfahrener Trainer*innen konnten die Teilnehmerinnen ihre athletischen, technischen und motorischen Fähigkeiten, sowie ihre Ausdauer und Gewandtheit – sowohl mit als auch ohne Ball – unter Beweis stellen. “Die Atmosphäre war konzentriert und motivierend”, berichteten viele der Anwesenden, die den hohen Einsatzwillen und die Spielfreude der talentierten Mädchen lobten.

Ein Blick auf die Vereinsgeschichte

Der 1. FFC Turbine Potsdam, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1955 zurückreichen, hat eine faszinierende Geschichte hinter sich. Während die männlichen Fußballer des damaligen VEB Energieversorgung Potsdam eher mäßigen Erfolg erzielten, gründete eine Gruppe engagierter Mitarbeiterinnen am 3. März 1971 die Frauenfußballmannschaft unter der Leitung von Bernd Schröder, der zufällig Trainer wurde. Das erste Spiel am 25. Mai 1971 endete mit einem klaren 3:0-Sieg gegen die BSG Empor Tangermünde.

Die Frauenmannschaft erlebte rasch Erfolge und konnte bereits 1972 die erste Bezirksmeisterschaft für sich entscheiden. Schröder suchte fortlaufend nach talentierten Spielerinnen aus anderen Sportarten und wusste, dass Einsatz und Leidenschaft der Schlüssel zum Erfolg sind. Tatsächlich mühten sich viele Spielerinnen damals, eigene Trikots zu besorgen, so groß war die Passion für den Fußball.

Die Talentsichtung am Luftschiffhafen passt in die lange Tradition von Turbine Potsdam, die stets ein gutes Händchen für herausragende Talente bewiesen hat. Von den ersten Meisterschaften in der DDR bis hin zu den europäischen Erfolgen, das Team hat sich einen Namen gemacht, der weit über die Stadtgrenzen hinaus hohe Anerkennung findet.

Der Weg zur Förderung junger Talente

Die Teilnahme an der diesjährigen Sichtung stellt nur einen ersten Schritt auf dem Weg zur gezielten Förderung dar. Nach der Auswertung der Testergebnisse durch die verantwortlichen Trainer*innen steht es fest: Es wird genau analysiert, welche Talente das Potential haben, in den Leistungssport zu wechseln. Für das Team des 1. FFC Turbine Potsdam ist es entscheidend, junge Spielerinnen frühzeitig zu fördern und auf eine Karriere im Leistungssport vorzubereiten.

„Wir danken allen Trainer*innen, Spielerinnen und Eltern für ihr Engagement und die Teilnahme an dieser spannenden Veranstaltung!“, so ein Sprecher des Vereins, der den hohen Stellenwert dieser Sichtung unterstrich. Die Talentsichtung bietet eine hervorragende Gelegenheit, das künftige Talent des Vereins zu entdecken, das langfristig sowohl sportlich als auch für die Gemeinschaft von Bedeutung ist.

In diesem Sinne ist die Suche nach neuen Spielerinnen ein Schritt zur Stärkung der Vereinsidentität, die sich im Laufe der Jahrzehnte etabliert hat. Und wer weiß, vielleicht steht schon bald die nächste Generation von Fußballerinnen in den Startlöchern, um die Tradition der Erfolge fortzusetzen.