Adieu Fleischcenter: 150 Jobs in Perleberg in Gefahr!
Die Schließung des Fleischcenters in Perleberg betrifft 150 Mitarbeiter und hat weitreichende Auswirkungen auf die Prignitz-Wirtschaft.

Adieu Fleischcenter: 150 Jobs in Perleberg in Gefahr!
Schockwellen durch die Schließung des Fleischcenters
In Perleberg, der größten Stadt der Prignitz, steht das Fleischcenter vor dem Aus. Am 4. November 2025 wurde bekannt gegeben, dass der größte Schlachthof in Brandenburg geschlossen werden soll. Diese Entscheidung trifft nicht nur die 150 Mitarbeiter direkt, sondern hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Wirtschaft in der Region. Geschäftsführer Ringo Beinroth informierte Landrat Christian Müller über die tragische Nachricht. Der Landkreis prüft nun die Folgen und sucht nach Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter. Sowohl das Land als auch der Kreis haben angekündigt, die Entwicklung eng zu begleiten, um schnell geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Haushaltslage der Stadt und Investitionen
Die Stadt Perleberg plant für das Jahr 2026 ein Minus von 178.250 Euro im Haushalt. Trotz dieser finanziellen Herausforderung möchte die Stadt in den Neubau einer Feuerwache investieren und nimmt dafür einen Kredit von über 5,1 Millionen Euro auf. Ingesamt sind für Investitionen 8,65 Millionen Euro eingeplant, die nicht nur den Bau der Feuerwache, sondern auch die Erneuerung von Straßen, Kitas und die Aufwertung der Innenstadt umfassen. Der Haushaltsentwurf wird ab dem 4. November in den Ausschüssen beraten, die endgültige Entscheidung wird am 4. Dezember getroffen.
Interessanterweise sucht der Neue Hennings Hof in Perleberg nach Auszubildenden aus Vietnam. Angesichts eines Rückgangs an Bewerbern in der Region sind derzeit 58 Ausbildungsplätze unbesetzt. Die Arbeitsagentur führt dies auf die sinkende Geburtenrate zurück. In den letzten drei Jahren haben bereits rund 30 vietnamesische Auszubildende ihre Ausbildung dort begonnen oder abgeschlossen. Dies könnte eine wertvolle Möglichkeit für die Stadt darstellen, die dem demographischen Wandel entgegenwirken kann.
Weihnachtsmärkte in der Prignitz
Die Vorbereitungen für die bevorstehenden Weihnachtsmärkte in der Prignitz laufen unter erschwerten Bedingungen. Steigende Kosten und ein Mangel an Händlern machen den Städten wie Pritzwalk, Wittenberge und Perleberg schwer zu schaffen. Dennoch halten sie an ihren Märkten fest – allerdings mit angepassten Programmen und teils verkürzten Dauer. Um die Märkte in Zukunft zu sichern, suchen Städte und Vereine frühzeitig nach neuen Ausstellern und Kooperationspartnern.
Zurück zu den Festlichkeiten, die in anderen Regionen gefeiert werden: Im Hofbrauhaus Buffalo in den USA gab es am Spieltag der Buffalo Bills viel Weihnachtsstimmung. Fans versammelten sich in Bars und Restaurants, um nicht nur das Spiel zu verfolgen, sondern auch gemeinsam zu feiern. Ed Arnold, Mitbesitzer des Hofbrauhauses, berichtete von einer Weihnachtsfeier, bei der Geschenktüten an lokale Familien verteilt wurden. Trotz eines regnerischen Wochenendes konnten viele Fans die kleine Auszeit und die Rückkehr ihrer Kinder aus dem College genießen – eine schöne Erinnerung in dieser festlichen Zeit.
Sicherheitsmaßnahmen bei Veranstaltungen spielen ebenfalls eine Rolle, wie die Feierlichkeiten am Martinimarkt in Neuruppin beweisen. Um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, wurden große Betonblöcke aufgestellt und auch die Zufahrt für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge sichergestellt. Solche Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit bei Veranstaltungen zu erhöhen und die Attraktivität der Märkte zu bewahren, während gleichzeitig auf die aktuelle Lage Rücksicht genommen wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Perleberg und die Prignitz vor großen Herausforderungen stehen, aber auch neue Möglichkeiten, wie die Gewinnung internationaler Auszubildender, nutzen können, um die Region wirtschaftlich wieder auf Kurs zu bringen.