Chaos im ICE: Cottbus-Fans reisen ohne Ticket nach München!
Am 1. November 2025 reisten Cottbus-Fans ohne Ticket zum Drittliga-Spiel in München. Bundespolizei intervenierte wegen Sachbeschädigung.

Chaos im ICE: Cottbus-Fans reisen ohne Ticket nach München!
Am 1. November 2025 fand im Grünwalder Stadion ein spannendes Drittliga-Spiel zwischen TSV 1860 München und Energie Cottbus statt, das die Heimelf mit 3:0 für sich entschied. Doch vor dem Anpfiff sorgten die Cottbuser Fans für Aufregung am Münchener Hauptbahnhof.
Etwa 130 Anhänger von Energie Cottbus reisten ohne gültiges Ticket im ICE 503 nach München. Der Einsatz der Bundespolizei war prompt: Rund 100 Einsatzkräfte waren nötig, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Bundespolizei stellte über 250 Identitäten fest und berichtete von Sachbeschädigungen im Zug, darunter zwei beschädigte Sitze. Der ICE 503 wurde kurzzeitig auf Gleis 11 umgeleitet und die Fans wurden von anderen Reisenden abgesperrt.
Einsatz der Bundespolizei
Nach der Identitätsfeststellung begleiteten die Beamten die Fans zur U-Bahn-Station Wettersteinplatz. Laut Bundespolizei verlief der weitere Verlauf des Spieltages jedoch ohne größere Störungen. Die Ermittlungen wegen Schwarzfahrens und Sachbeschädigung sind aktuell im Gange. Es ist bedauerlich, dass während des Spiels zudem ein Vorfall stattfand, bei dem der Cottbuser Spieler Justin Butler rassistisch beleidigt wurde, was zu einer Unterbrechung der Partie führte.
Die Geschehnisse um das Spiel unterstreichen einmal mehr die Herausforderungen, mit denen der Fußball und die Sicherheitskräfte konfrontiert sind, besonders wenn es um die Fan-Kultur geht.
Für weitere Informationen zu diesem Thema und der gesamten Fußballszene lohnt sich ein Blick auf die Seiten von kicker.de, die stets aktuelle Berichte rund um die Liga anbieten.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass solche Zwischenfälle in Zukunft minimiert werden können, sodass die Leidenschaft für den Fußball im Vordergrund steht, und nicht unangenehme Vorfälle abseits des Platzes.