Schallschutz am BER: Anträge drohen zu stagnieren – Jetzt handeln!

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Am 29.10.2025: Schallschutzmaßnahmen am BER, Kita Pittiplatsch in Kloster Zinna und Funde am Zwangsarbeiterfriedhof.

Am 29.10.2025: Schallschutzmaßnahmen am BER, Kita Pittiplatsch in Kloster Zinna und Funde am Zwangsarbeiterfriedhof.
Am 29.10.2025: Schallschutzmaßnahmen am BER, Kita Pittiplatsch in Kloster Zinna und Funde am Zwangsarbeiterfriedhof.

Schallschutz am BER: Anträge drohen zu stagnieren – Jetzt handeln!

In den letzten Wochen haben die Bürger von Kloster Zinna und Umgebung mehrfach auf die anstehende Antragsfrist für Schallschutzmaßnahmen am Flughafen BER hingewiesen. Diese endet bereits am 4. November 2025, und wie maz-online.de berichtet, sind bisher rund 4000 Anträge weniger eingegangen, als von den örtlichen Behörden ursprünglich erwartet. Die Schallschutzmaßnahmen sind besonders wichtig, da sie bis Ende 2025 für Bescheide erstattet werden müssen, die bis 2022 versendet wurden. Dies könnte für viele Anwohner von großer Bedeutung sein, da die Lärmbelästigung durch den Flugverkehr in der Region stetig ansteigt.

In Kloster Zinna gibt es jedoch noch weitere Herausforderungen. Die dort ansässige Kita „Pittiplatsch“ sieht sich mit baulichen Mängeln konfrontiert. Eine Dachsanierung ist für die Jahre 2024 und 2025 geplant, während die Kita aktuell rund 50 Kinder betreut. Der bauliche Zustand der Einrichtung spielt eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung der Eltern, ob sie ihre Kinder dort anmelden. Die Stadt hat bereits Grundstücke für einen Neubau der Kita erworben, allerdings verzögert sich derzeit die Vergabe, was viele betroffene Familien besorgt.

Neuigkeiten aus der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung wird am 3. Dezember 2025 über den aktuellen Stand der Kita informieren. Dies ist ein wichtiger Schritt, da viele Eltern auf Klarheit hinsichtlich der Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind. In der Zwischenzeit muss auch die Stadt Lindwigsfelde aktuell mit einem unerwarteten Fund umgehen: Auf einem ehemals als Friedhof für Zwangsarbeiter genutzten Grundstück wurden menschliche Überreste entdeckt. Die Stadt hat die Funde umgehend gemeldet und die Bergung der Totengebeine in die Wege geleitet.

In einer anderen wichtigen Angelegenheit trafen sich am Dienstag die Brandenburger Ministerin Hanka Mittelstädt und der Fleischermeister Olaf Mahr in Wildau. Sie stellten eine teilmobile Schlachteinheit vor, die darauf abzielt, die Schlachtung direkt beim Landwirt durchführen zu können. Dies soll dazu beitragen, das Tierleid zu verringern. Bisher liegt die Genehmigung jedoch lediglich im Landkreis Dahme-Spreewald vor, was Fragen aufwirft, wie dieses Konzept in anderen Regionen umgesetzt werden könnte.

Engagement für gemeinnützige Projekte

Ein weiterer bedeutsamer Punkt für die Region ist die Sterntaler-Aktion, die sich um die Förderung gemeinnütziger Projekte kümmert. Die Bewerbungsfrist für diese Aktion wurde bis zum 9. November verlängert. Hier können sich Vereine und Initiativen um finanzielle Unterstützung bewerben, was für viele lokale Projekte von großer Bedeutung sein kann.