Skandal an der Ostsee: Urlauber trinkt Chemikalie statt Getränk!

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Uckermark: Urlauber verletzt sich durch falsches Getränk in Rügen. Staatsanwaltschaft bewertet Vorfall ohne Konsequenzen.

Uckermark: Urlauber verletzt sich durch falsches Getränk in Rügen. Staatsanwaltschaft bewertet Vorfall ohne Konsequenzen.
Uckermark: Urlauber verletzt sich durch falsches Getränk in Rügen. Staatsanwaltschaft bewertet Vorfall ohne Konsequenzen.

Skandal an der Ostsee: Urlauber trinkt Chemikalie statt Getränk!

Ein erschreckender Vorfall hat sich kürzlich in einem Lokal in Sellin auf der Insel Rügen ereignet. Ein Urlauber aus Niedersachsen, der im März 2025 dort zu Gast war, erlitt aufgrund einer gravierenden Verwechslung erhebliche Gesundheitsprobleme. Statt eines erfrischenden Getränks wurde ihm eine ätzende Chemikalie serviert, was zu schmerzhaften Verletzungen führte. Der 62-Jährige klagte sofort über Schmerzen im Mund und Oberkörper und wurde umgehend in eine Klinik gebracht, wo die Ärzte bestätigten, dass er „erheblich verletzt“ war. Diese und weitere Details wurden von Uckermark Kurier enthüllt.

Die Staatsanwaltschaft Stralsund hat inzwischen mitgeteilt, dass gegen den Restaurantbetreiber keine strafrechtlichen Konsequenzen gezogen werden. Ein beantragter Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde abgelehnt, da die Verantwortung für die Verwechslung nicht eindeutig zugeordnet werden konnte. Dies geschah, nachdem Ermittler keine konkrete Sorgfaltspflichtverletzung nachweisen konnten. Es kam heraus, dass das Reinigungsmittel fälschlicherweise in einem Getränkebehälter untergebracht war. Die Servicekraft, die an dem Tag im Einsatz war, hat von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht, was die Ermittlungen zusätzlich erschwerte.

Ermittlungen abgeschlossen

Am Amtsgericht Stralsund wurde beschlossen, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen. Die Ermittlungen sind nun abgeschlossen und können nicht wieder aufgenommen werden. Dennoch könnte der betroffene Urlauber eine Klage auf Schmerzensgeld einreichen, wobei das zuständige Gericht das Amtsgericht Stralsund sein dürfte. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Vorfall rechtlich entwickeln wird, und ob der Urlauber für seine schmerzhaften Erfahrungen entschädigt wird.

Diese schweren Vorfälle werfen ernste Fragen zur Sicherheit in Gaststätten auf. Wie kann es dazu kommen, dass gefährliche Substanzen unsachgemäß gelagert werden? Am Montag gegen 13:00 Uhr fand der Vorfall statt, und die Polizei sucht nun nach Zeugen, um den Fall vollständiger aufklären zu können.

Es ist bedauerlich, dass in einer Branche, die dem Wohlbefinden der Gäste dienen sollte, solch gravierende Fehler passieren. In einer Zeit, in der Tourismus und Gastfreundschaft hoch im Kurs stehen, sollte höchste Sorgfalt beim Umgang mit Lebensmitteln und Getränken das oberste Gebot sein.

Rückblickend schlägt dieser Vorfall eine dunkle Note in das Bild der Gastronomie in dieser schönen Urlaubsregion. Für zukünftige Besuche in der Gastronomie sollte die Sicherheit der Gäste stets Priorität haben.