Incoming-Tourismus in Deutschland: Rekordzahlen und neue Hoffnung!
Deutschland verzeichnet 2025 ein Plus von 4,1% im Incoming-Tourismus. Positive Trends, insbesondere aus Überseemärkten, stimmen optimistisch.

Incoming-Tourismus in Deutschland: Rekordzahlen und neue Hoffnung!
Der Incoming-Tourismus in Deutschland zeigt sich im April 2025 von seiner besten Seite. Ein Anstieg von 4,1 Prozent bei den Ausländerübernachtungen auf insgesamt 6,6 Millionen im Vergleich zum Vorjahr ist ein klares Zeichen, dass die Beliebtheit des Landes als Reiseland weiter zunimmt. Laut Travelbusiness beträgt der Rückstand gegenüber dem Zeitraum von Januar bis April 2024 nur noch 0,7 Prozent, was die positive Entwicklung weiter unterstreicht. Kurzurlauber nutzen die späten Osterferientermine ausgiebig für Reisen nach Deutschland, was zu einer deutlichen Frequenzsteigerung in den Hotels an den Wochenenden führte.
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) erachtet die Nachfrage für die bevorstehende Sommersaison als stabil, trotz der volatilen Rahmenbedingungen, die den Tourismus weiterhin herausfordern. Interessanterweise zeigt das Long Haul Travel-Barometer der European Travel Commission (ETC), dass 39 Prozent der Befragten Reiseabsichten nach Europa hegen, was nur zwei Prozentpunkte unter den Werten des Vorjahres liegt.
Wachstumskurs und internationale Trends
Die gute Nachricht reiht sich ein in eine Reihe von positiven Entwicklungen: Deutschlands Incoming-Tourismus war bereits 2024 auf Wachstumskurs, wie Trvlcounter berichtet. Bis Ende Dezember 2024 wurden 85,3 Millionen internationale Übernachtungen registriert, was einem Plus von 5,4 Prozent zum Vorjahr entspricht. Für 2025 rechnet die DZT mit rund 91 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste, und erwartet, dass sich das Wachstum auf etwa sieben Prozent kumuliert.
Das Interesse an Deutschland bleibt auch in Übersee hoch: Die DZT prognostiziert, dass die Übernachtungszahlen aus europäischen Quellmärkten um fünf bis sechs Prozent steigen werden, während der Zuwachs aus Überseemärkten mit bis zu elf Prozent sogar noch höher ausfallen könnte. Dies zeigt, dass Deutschland sich weiterhin einen soliden Platz im internationalen Tourismussektor erarbeitet. Dies wird durch eine Umfrage des ETC unterstützt, die besagt, dass 63 Prozent der Befragten Fernreisen planen und 44 Prozent nach Europa reisen wollen.
Chinesische Reisende und Herausforderungen
Besonders bemerkenswert ist der Anstieg des Interesses seitens chinesischer Reisender an Europa, welche mit 72 Prozent ein Plus von zehn Prozent gegenüber 2024 verzeichnen. Die DZT sieht in dieser Entwicklung eine Chance, die touristische Infrastruktur weiter auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Allerdings bleibt das Thema der höheren Reisekosten eine Herausforderung für viele, die eine Reise planen, da diese als größte Hürde für Nicht-Reisende wahrgenommen werden.
Die Erfolge, die der Tourismussektor bereits feiern kann, sind auch das Ergebnis intensiver Marktanalysen und Studien, etwa der DZT, die im März 2025 eine Broschüre über Reiseverhalten und Nachhaltigkeit veröffentlichte. Stattliche 94,8 Prozent der Ankünfte im Jahr 2024 erreichten bereits das Niveau von 2019, und dies ist nur der Anfang. Doch während der Wettbewerb zwischen europäischen Reisezielen in diesem Sommer intensiver wird, bleibt Deutschland auf Platz drei der präferierten europäischen Reiseziele, direkt hinter Frankreich und Italien, wie Tourismusnetzwerk berichtet.
Ob der Incoming-Tourismus in Deutschland tatsächlich so ungebremst weiterwächst, bleibt abzuwarten. Die nächste Zeit wird zeigen, ob die Deutsche Zentrale für Tourismus ihren optimistischen Ausblick aufrecht erhalten kann – spannend entlang der schönen Flüsse, historischen Städte und malerischen Landschaften bleibt es auf jeden Fall.