Kreis Seenplatte plant 18 Millionen Euro für Sportprojekte!
Mecklenburg-Vorpommern plant 18 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte, inkl. Sportstätten in der Seenplatte bis Januar 2026.

Kreis Seenplatte plant 18 Millionen Euro für Sportprojekte!
Der Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat große Pläne und möchte in den kommenden Monaten rund 18 Millionen Euro aus dem Infrastrukturprogramm der Bundesregierung beantragen. Die vorbereitete Projektliste umfasst bedeutende Vorhaben, die das Sport- und Freizeitangebot in der Region enorm verbessern sollen. So sind unter den Projekten eine Beachhalle im Neubrandenburger Kulturpark, eine Sportanlage an der Berufsschule in Neustrelitz sowie ein Kunstrasenplatz in Siedenbollentin aufgeführt. Diese Investitionen zielen darauf ab, den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Sportvereinen neue Möglichkeiten zu bieten. Der Kreis hofft, dass alle Anträge bis Mitte Januar 2026 in Berlin eingereicht werden können, damit die Projekte schnell in die Tat umgesetzt werden.
Doch das sind nicht die einzigen Wünsche, die von verschiedenen Städten geäußert wurden. Beispielsweise hat die Stadt Demmin die Gestaltung der Außenanlagen der Jahn-Turnhalle im Blick. Zudem benötigt das Amt Stavenhagen Sanierungen von Sporthallen in Rosenow und Stavenhagen sowie den Bau einer Skateranlage. Auch die Stadt Malchin hat Pläne, die Sporthalle in Faulenrost zu sanieren, wobei dieses Vorhaben aktuell nicht im Förderprogramm vorgesehen ist, da dort keine Schule vorhanden ist. Als weitere Idee plant die Stadt Waren eine Streetballanlage mit Kosten von rund 400.000 Euro.
Fördermöglichkeiten im Sportbereich
Die Antragstellung für den Zuwendungsbereich I, speziell für Sportstätten, muss bis zum 31. März jedes Jahr elektronisch eingereicht werden, wie das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern informiert. Zudem wird die Antragstellung für Bauvorhaben kommunaler und gemeinnütziger Träger durch ein Projektaufruf des zuständigen Ministeriums geregelt. Interessierte müssen sorgfältig alle baurelevanten Unterlagen gemäß einer Checkliste beifügen.
Der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern unterstützt zudem Sportvereine, die entsprechende Anträge auf Fördermittel einreichen möchten. Ziel ist es, die Anträge bald digital über das SportVereinsPortal zu ermöglichen. Aktuell müssen diese jedoch weiterhin klassisch per Post oder eingescannter E-Mail eingereicht werden, was für manche Nutzer noch eine Herausforderung darstellt.
Um die Sportinfrastruktur voranzutreiben und die damit verbundenen finanziellen Mittel optimal zu nutzen, ist es für die Gemeinden von großer Bedeutung, die vorgesehenen Fristen und Richtlinien einzuhalten. Die Zeit drängt, denn die Begeisterung für neue Sportangebote in der Region ist groß und viele Bürgerinnen und Bürger sind gespannt auf die Fortschritte, die in der nächsten Zeit erzielt werden sollen.