Alarmstufe Rot: Schweriner Zoo reagiert auf Gefahr durch Geflügelpest!

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Der Schweriner Zoo reagiert auf die Geflügelpest-Bedrohung im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit Vorsichtsmaßnahmen und Aufstallungen.

Der Schweriner Zoo reagiert auf die Geflügelpest-Bedrohung im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit Vorsichtsmaßnahmen und Aufstallungen.
Der Schweriner Zoo reagiert auf die Geflügelpest-Bedrohung im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit Vorsichtsmaßnahmen und Aufstallungen.

Alarmstufe Rot: Schweriner Zoo reagiert auf Gefahr durch Geflügelpest!

Die Geflügelpest ist wieder auf dem Vormarsch und sorgt für besorgte Gesichter, nicht nur bei Geflügelhaltern, sondern auch bei zahlreichen Zoos, die sich auf die Gefahren einstellen müssen. Aktuell beobachtet der Zoo in Schwerin die Ausbreitung der Geflügelpest in der Region sehr genau und hat bereits verschiedene Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Laut der Zoosprecherin wird die Situation täglich neu bewertet, um rechtzeitig auf eventuelle Ausbrüche reagieren zu können. Diese ständige Wachsamkeit ist unerlässlich, denn das Virus, das vor allem Hühner und Puten befällt, tritt nicht nur während der Zugsaison auf – es kann ganzjährig aktiv sein, wie nordkurier.de berichtet.

Um das Risiko für die Tiere zu minimieren, wurden bereits einige Vogelarten in geschlossene Ställe unterbracht. Der Zoo hat umfassende Alarm- und Handlungspläne entwickelt, die im Fall eines Ausbruchs umgehend in Kraft treten können. Auch wenn die Situation angespannt ist, haben die Besucherinnen und Besucher vorerst keine Unannehmlichkeiten zu befürchten, betont die Sprecherin. Dennoch bleibt die Lage ernst, da im Landkreis Ludwigslust-Parchim und in Nordwestmecklenburg zahlreiche tote Kraniche gefunden wurden.

Schutzmaßnahmen und Empfehlungen

Die Veterinärbehörden haben bereits Ernennungen veröffentlicht, um die Geflügelhalter zur Vorsicht zu mahnen. Es wird dringend empfohlen, die Bestände zu schützen und die Möglichkeiten eines Virus-Eintrags zu vermeiden. Sollten Anzeichen wie verdächtige Erkrankungen, Leistungsabfälle oder gar Todesfälle bei den Tieren auftreten, sind diese umgehend dem Veterinäramt zu melden. Amtstierarzt Dr. Philipp Aldinger gibt zudem den Rat, den Auslauf für die Tiere einzuschränken, insbesondere wenn Wildvogelschwärme über die Ställe hinweg ziehen.

Die Geflügelpest, die als eine schwere Form der aviären Influenza bekannt ist, hat in der Vergangenheit schon zu massiven Ausbrüchen geführt und kann in extrem kurzer Zeit zum Tod der Tiere führen. Das Friedrich-Loeffler-Institut stellt auf seiner Webseite weitere Informationen zur Verfügung, die für betroffene Halter sowie interessierte Tierliebhaber wertvoll sind.

Aktuelle Entwicklungen in Deutschland

Aktuelle Daten zeigen, dass in Deutschland allein im Januar 2024 sieben Ausbrüche von hochpathogenem aviärem Influenzavirus (HPAIV) H5 bei Hausgeflügel festgestellt wurden. Diese betrafen hauptsächlich vier Legehennenbetriebe sowie mehrere private Halter und einen Putenmastbestand. Auch in der Wildvogelpopulation gab es im gleichen Zeitraum 31 Fälle, wobei Nonnengänse im Wattenmeer besonders betroffen waren. Der Subtyp H5N1 wurde in fast allen Fällen bestätigt, nur einer toten Mantelmöwe auf Helgoland wurde H5N5 nachgewiesen, wie auf fli.de erörtert wird.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt. Doch die Schneider-Schneider:innen und Tierpfleger:innen in den Zoos machen deutlich, dass sie ein gutes Händchen haben, wenn es darum geht, die Sicherheit der Tiere zu gewährleisten. Der ernsthafte Umgang mit der Geflügelpest und die enge Zusammenarbeit mit den Behörden sind dabei unerlässlich.