Schulgeschichte zum Anfassen: Neue Ausstellung im Kiekeberg-Museum!
Erleben Sie die Sonderausstellung zur Entwicklung des ländlichen Schulwesens im Freilichtmuseum Kiekeberg ab 8. November 2025.

Schulgeschichte zum Anfassen: Neue Ausstellung im Kiekeberg-Museum!
Die Geschichte des Schulwesens ist ein spannendes Kapitel, das nicht nur die Entwicklung von Lehrmethoden und Materialien umfasst, sondern auch die Rolle der Lehrkräfte über Jahrhunderte hinweg beleuchtet. Am 8. November 2025 eröffnet im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Rosengarten die Sonderausstellung „Von Federkiel und Rechenschieber – Entwicklung des ländlichen Schulwesens“. Diese beeindruckende Schau wird bis zum 17. August 2026 zu sehen sein und verspricht, den Besuchern einen tiefen Einblick in den Wandel des Schulalltags zu geben.
Mit rund 150 Exponaten zeigt die Ausstellung, wie sich die Schule über zwei Jahrhunderte verändert hat. Themen wie Einschulung, Schulmöbel, Lehrmethoden und die Rolle der Lehrkräfte stehen im Fokus. Die Grundlage dieser außergewöhnlichen Ausstellung bildet die Sammlung von Christine Strüfing, die als ehemalige Schulleiterin über 60 Jahre lang Schulobjekte gesammelt hat und die beeindruckende Zahl von mehr als 1.000 Exponaten zusammengetragen hat.
Ein Blick zurück
Was wird die Besucher erwarten? Unter den ausgestellten Objekten finden sich Ranzen, Wandbilder, Lehrpläne und Zeugnisse, die alle Geschichten aus der Vergangenheit erzählen. Besonders spannend sind die Rollenspiele, die für Grundschulklassen angeboten werden. Diese Aktionen laden dazu ein, den Schulalltag von vor 120 Jahren hautnah zu erleben. Mitmachaktionen für Familien zu den Wochenenden ergänzen das Angebot und machen einen Besuch im Museum zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
Darüber hinaus haben die Schülerinnen und Schüler der IGS Seevetal Projekte zur Ausstellung beigesteuert, die ihre Sicht auf die Schule heute und in der Zukunft darstellen. Es ist inspirierend zu sehen, wie die jüngere Generation sich mit der Bildungsgeschichte auseinandersetzt und gleichzeitig ihre eigenen Perspektiven einbringt.
Bildung gestern und heute
Die Ausstellung steht nicht nur für einen nostalgischen Rückblick, sondern spiegelt auch den aktuellen Diskurs über Bildung wider. Bildungsgeschichte als Forschungsfeld beleuchtet die Zusammenhänge zwischen historischem Wandel in der Gesellschaft und Veränderungen im Bildungswesen. Hierbei beschäftigen sich Experten aus Geschichtswissenschaft und Erziehungswissenschaft mit den Entwicklungen, die das Lernen und Lehren geprägt haben.
Ein wissenschaftlicher Begleitband zur Ausstellung wird vom Freilichtmuseum herausgegeben und bietet vertiefende Informationen für Interessierte. Zudem wird im WOCHENBLATT eine Mini-Serie starten, in der ehemalige Schüler von ihren Erinnerungen erzählen. Diese persönlichen Einblicke sind eine Bereicherung und tragen dazu bei, das Thema Bildung greifbar zu machen.
Für weitere Informationen zur Ausstellung und ihren Inhalten besuchen Sie die Website des Museums unter www.kiekeberg-museum.de. Machen Sie sich bereit, in die Vergangenheit der Schulbildung einzutauchen und gleichzeitig aktuelle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der modernen Bildung zu gewinnen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!