Neuer Funkturm in Bössow: Mobilfunkrevolution für Warnow!
Neue Mobilfunkversorgung in Nordwestmecklenburg: Ein 50 Meter hoher Funkturm in Bössow verbessert die Abdeckung für G4 und sichert Notrufe.

Neuer Funkturm in Bössow: Mobilfunkrevolution für Warnow!
In der Gemeinde Warnow, speziell in den Ortsteilen Gantenbeck und Bössow, gab es bislang große Schwierigkeiten mit der Mobilfunkverbindung. Oftmals war es nur an hoch gelegenen Plätzen möglich, ein Signal zu empfangen. Doch jetzt kann aufatmen, denn ein neuer 50 Meter hoher Funkturm wurde in der Nähe von Bössow errichtet, um die Mobilfunkabdeckung deutlich zu verbessern.
Dank des neuen Turms, der eine Abdeckung von 50 Quadratkilometern bietet, sollten die Verbindungen nun stabiler sein. Die Firma ATC Germany aus München hat den Turm im Auftrag von Telefonica errichtet. Die Planung für diesen Standort begann bereits im Jahr 2021, und 2023 wurde schließlich die Baugenehmigung erteilt. Ein Landschaftspflegeplan für die 50 Quadratmeter große Fläche wurde erstellt und einige Bäume wurden als Ausgleich gepflanzt.
Technische Details und Herausforderungen
Der imposante Funkturm wiegt stolze 22,5 Tonnen und steht auf einer Höhe von 35 Metern über dem Meeresspiegel. Eine besondere Herausforderung war die Stromversorgung, die jedoch durch eine schnelle Niederspannungsleitung von Edis gesichert werden konnte. Das Signal wird über ein Glasfasernetz an die Antennen übertragen, was eine zuverlässige Verbindung verspricht.
Ein gewichtiger Aspekt ist, dass Notrufe auf allen Antennen funktionieren müssen. Dies wurde durch einen umfassenden Probelauf sichergestellt, um die reibungslose Datenübertragung mit G4 zu garantieren. Jetzt steht der Funkturm im Dauerbetrieb und sollte für die Bewohner und Touristen, die die Region besuchen, eine deutliche Verbesserung bringen.
Mobilfunkversorgung in Deutschland
Interessierte haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich über die aktuelle Mobilfunkversorgung in Deutschland zu informieren. Die Bundesnetzagentur bietet eine interaktive Mobilfunk-Karte an, die umfassende Daten zu den Mobilfunkstandards 2G, 4G und 5G bereitstellt. Nutzer können einfach ihre Postleitzahl, Straße oder Ort eingeben, um zu erfahren, wo Funklöcher existieren oder wo die Verbindung besonders stark ist.
Ein weiterer Vorteil der Karte ist die Möglichkeit für Nutzer, Funklöcher über die Breitbandmessung oder die Funkloch-App zu erfassen. Diese Angaben helfen den Mobilfunknetzbetreibern, ihre Daten zu überprüfen und zu verbessern, sodass die Bürger und Besucher von zeitgemäßen Verbindungen profitieren können.
Christian Pegel, der Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern, hob die Bedeutung des Mobilfunks für alle Altersgruppen und den Tourismussektor hervor. Er betont, dass eine gute Mobilfunkversorgung auch zur Lebensqualität in der Region beitragen kann.
Mit dem neuen Funkturm in Bössow wird es nun möglich sein, in der gesamten Gemeinde besser zu telefonieren und auch im Internet zu surfen. Die Anstrengungen um den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur zeigen, dass sich da jemand mit einem guten Händchen für die Zukunft engagiert hat.