Wismar investiert 550.000 Euro in besseren Busverkehr für alle!

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Wismar investiert 550.000 Euro in den Busverkehr, um die Anbindung an Nordwestmecklenburg zu verbessern und Autofahrten zu reduzieren.

Wismar investiert 550.000 Euro in den Busverkehr, um die Anbindung an Nordwestmecklenburg zu verbessern und Autofahrten zu reduzieren.
Wismar investiert 550.000 Euro in den Busverkehr, um die Anbindung an Nordwestmecklenburg zu verbessern und Autofahrten zu reduzieren.

Wismar investiert 550.000 Euro in besseren Busverkehr für alle!

In der Hansestadt Wismar stehen spannende Entwicklungen auf dem Gebiet des öffentlichen Nahverkehrs an. Die Stadtverwaltung hat beschlossen, im kommenden Jahr 550.000 Euro für den Busverkehr auszugeben. Dieser Schritt wurde von der Bürgerschaft beschlossen und sieht vor, dass der Zuschuss an den Landkreis Nordwestmecklenburg fließt. Ziel ist es, die Anbindung der umliegenden Gemeinden an Wismar spürbar zu verbessern und somit Autofahrten zu reduzieren. Der Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) hebt hervor, dass es für die Fortsetzung dieses wichtigen Projektes notwendig sei, einen Kompromiss zu finden.

Die Umsetzung erfolgt im Rahmen eines dreijährigen Pilotprojekts, das zusätzliche Spät- und Nachtfahrten im Angebot haben wird. Horst Krumpen von der Partei Die Linke verweist auf die steigenden Fahrgastzahlen und eine Potenzialanalyse, die 800.000 zusätzliche Beförderungen pro Jahr in Aussicht stellt. Für das Jahr 2026 sind bereits 13,64 Millionen Euro für den öffentlichen Nahverkehr in Nordwestmecklenburg vorgesehen, was einer Steigerung von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Langfristig wird für das Jahr 2035 sogar mit 19,67 Millionen Euro gerechnet, was sechs Millionen Euro mehr als 2026 bedeutet.

Kostenbeteiligung und Prognosen

Die Stadt Wismar wird im kommenden Jahr die Hälfte der Kosten für die Verbindungen zu den Umlandgemeinden übernehmen. Darüber hinaus tragen die Umlandgemeinden selbst 56.000 Euro zur Finanzierung bei. Für das Jahr 2024 erwartet man schon zusätzliche 42.000 Beförderungen aus Proseken/Gägelow und an der Westtangente, während aus Zierow und Ostseeblick insgesamt 33.300 Beförderungen prognostiziert werden.

Wie Wismar mit diesem Pilotprojekt umgeht, bleibt spannend zu beobachten. Werden die zusätzlichen Nacht- und Spätfahrten tatsächlich genügend Fahrgäste anziehen, um die hohen Investitionen zu rechtfertigen? Die Pläne zeugen von einem guten Händchen der Stadtverwaltung und einem klaren Bekenntnis zum öffentlichen Nahverkehr.

So, während in Wismar die Pläne für den Busverkehr konkret Gestalt annehmen, bleibt abzuwarten, ob dies auch in anderen Städten dazu führt, dass Verkehrsprobleme in den Griff bekommen werden. Ein Blick über den Tellerrand und in Städte wie Seattle könnte hier ebenfalls inspirierend wirken.

Für weitere Details und aktuelle Entwicklungen über den Wismarer Busverkehr besuchen Sie bitte die entsprechenden Artikel: Ostsee Zeitung, 24 Timezones und Sejda.