Leuchtender Stern in Rostock setzt Zeichen für Frauenrechte und Mut!
Am 25. November leuchtet ein orangener Stern in Rostock als Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Eintritt zum Benefizkonzert frei.

Leuchtender Stern in Rostock setzt Zeichen für Frauenrechte und Mut!
In einer eindrucksvollen Aktion setzen die Mitglieder des Soroptimist International Club Rostock ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Am 25. November, anlässlich des Internationalen Tags zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen, wird ein meterhoher orangener Stern um 17.30 Uhr auf dem Rostocker Universitätsplatz erleuchtet. Damit wird die Aufmerksamkeit auf ein globales Problem gelenkt, das Frauen und Mädchen in vielerlei Formen betrifft – sei es physisch, sexuell oder psychologisch. SVZ berichtet, dass der Stern bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, täglich nach Sonnenuntergang leuchten wird.
Sabine Hilliger, die Präsidentin des Soroptimist International Clubs, betont das Engagement des Clubs für Frauenrechte, das bereits seit über einem Jahrzehnt besteht. Neben der leuchtenden Aktion lädt der Club zu einem Benefizkonzert im Barocksaal am selben Tag ein. Ab 18 Uhr spielen die Musiker des Rostocker „Wangerin Quartetts“ Werke von Komponistinnen des 19. Jahrhunderts, darunter das Streichquartett Es-Dur von Fanny Mendelssohn Hensel und das Streichquartett A-Dur von Emilie Mayer. Der Eintritt ist frei, doch die Zuhörer werden ermutigt, Spenden zugunsten des Rostocker Frauenhauses zu geben, um den Betroffenen zu helfen.
Vielfältige Aktivitäten in Rostock
Nicht nur am 25. November wird in Rostock auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht. Bereits ab dem 20. November 2024 werden bis zum 27. November sieben thematische Flaggen vor dem Rathaus-Anbau gehisst. Eine symbolische Flaggenhissung findet am 25. November um 10 Uhr statt, zu der die Gleichstellungsbeauftragte Cathleen Mendle-Annuschkewitz anwesend sein wird. Diese Aktionen sollen auf das weltweite Problem der Gewalt gegen Frauen und Mädchen hinweisen und darauf aufmerksam machen, welche Folgen dies für die Betroffenen und die Gesellschaft hat.Rathaus Rostock informiert.
Zusätzlich wird es in der Zeit um den 25. November verschiedene Informationsangebote geben. Dazu gehört eine Stadtweite Plakat-Kampagne im CityLight-Format und Informationsmaterialien in Stadtteil-Bibliotheken und Begegnungszentren. Am 26. November findet die Aktion „Ein Licht für jede Frau“ auf dem Doberaner Platz statt, ein Protest gegen Gewalt an Frauen, bei dem verschiedene Rednerinnen zu Wort kommen werden.
Gemeinsam für ein sicheres Miteinander
Darüber hinaus wird ein Selbstbehauptungsworkshop unter dem Titel „Your Voice, Strength & Power“ vom 15. bis 17. November organisiert, bei dem Frauen, non-binary, trans* und agender Personen ab 16 Jahren eingeladen sind, kostenlos teilzunehmen. Der Workshop wird gefördert vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern und soll den Teilnehmer:innen helfen, ihre Stärken zu entdecken und sich selbst zu behaupten.
Die zahlreichen Aktionen in Rostock sind wichtig, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Bürgermeisterin Eva-Maria Kröger sowie Ulrike Bartel, die Geschäftsführerin des Frauenhauses, begrüßen die Initiativen und die breite Unterstützung der Stadtgesellschaft. Es ist ein gemeinsames Anliegen, eine gewaltfreie Gesellschaft zu fördern und den Menschen zu zeigen, dass jeder und jede Einzelne für die Rechte von Frauen eintreten kann.SVZ berichtet.