Schreckmoment auf B104: Schuss trifft Fahrschulauto bei Cambs!

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Ein Jäger hat versehentlich ein Fahrschulauto auf der B104 bei Cambs getroffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Ein Jäger hat versehentlich ein Fahrschulauto auf der B104 bei Cambs getroffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Ein Jäger hat versehentlich ein Fahrschulauto auf der B104 bei Cambs getroffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Schreckmoment auf B104: Schuss trifft Fahrschulauto bei Cambs!

Gestern Abend, am 27. August 2025, passierte zwischen Cambs und Brahlstorf auf der Bundesstraße 104 ein bizarre Vorfall, der die Anwohner aufschreckte. Ein 21-jähriger Jäger hatte, während er auf einem angrenzenden Feld auf Jagd war, seinen Schuss ins Leere abgegeben – oder sollte man sagen, in eine falsche Richtung. Laut Nordkurier wurde ein Fahrschulfahrzeug von einem Jagdgeschoss getroffen, während es sich auf der Straße befand.

In dem Fahrschulauto, das zum Glück nicht schwer beschädigt wurde, befanden sich der 19-jährige Fahrschüler und sein 61-jähriger Fahrlehrer. Beide kamen mit dem Schrecken davon, nachdem sie den lauten Knall gehört hatten, als die Kugel die rechte hintere Tür traf. Die Polizei stellte fest, dass die Kugel nicht ins Innere des Fahrzeugs eindrang, und ermittelte umgehend wegen fahrlässigen, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, so Zeit Online.

Ursache und Folgen des Vorfalls

Der Jäger hatte zuvor zweimal auf einen Rehbock geschossen, der auf dem Feld äste, und der zweite Schuss streifte dabei das Wildtier, bevor er unglücklicherweise das Fahrschulauto traf. Der Rehbock wurde durch den ersten Schuss bereits erlegt. Um mögliche Risiken für die Verkehrssicherheit und die Jagd zu beleuchten, äußerte sich Kreisjägermeister Wilfried Röpert bedauernd zu diesem Vorfall. „Es ist wichtig, bei der Jagd achtsam zu sein und die Gefahren, die mit dem Schießen im Gelände verbunden sind, zu erkennen“, betonte er. Außerdem wies Röpert darauf hin, dass bislang unklar bleibt, welche Munition verwendet wurde, und empfohl eine vorsichtige Beurteilung der Situation.

Die Polizei plant nun, das Projektil aus der Autotür zu bergen und wird weitere Zeugenbefragungen durchführen. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Fall der Schweriner Staatsanwaltschaft übergeben. Interessanterweise ist noch unklar, ob der Jäger aus der Region stammt, da der Landkreis Ludwigslust-Parchim bislang nicht kontaktiert wurde.

Ein Blick auf Jagdunfälle

Jagdunfälle sind ein ernstes Thema, das nicht nur die Jäger selbst, sondern auch die Allgemeinheit betreffen kann. Beispielsweise ist zu beachten, dass alle Personen, die mit Jagd zu tun haben, unter bestimmten Bedingungen unfallversichert sind – selbst wenn sie nicht direkt für die Jagd bezahlt werden. Dies wird in einem Artikel auf Pirsch.de näher erläutert. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Versicherung für Revierarbeiten, die nicht direkt mit der Jagd in Zusammenhang stehen, unter speziellen Bedingungen greifen kann.

Die jüngsten Vorfälle erinnern daran, dass sowohl bei der Jagd als auch im Straßenverkehr immer höchste Vorsicht geboten ist. Der Zwischenfall zeigt uns eindrucksvoll, wie schnell Unfälle passieren können und welche weitreichenden Folgen sie nach sich ziehen könnten. In dieser ruhigen Ecke Mecklenburg-Vorpommerns bleibt die Hoffnung, dass solche Ereignisse die Ausnahme bleiben.