Ärger um Südhafen-Zufahrt: Lkw stecken in Wolgast fest!

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Wolgast verbessert Südhafen-Zufahrt: Baustellen-Updates zur Ortsumgehung und Verkehrsoptimierung bis Ende 2028.

Wolgast verbessert Südhafen-Zufahrt: Baustellen-Updates zur Ortsumgehung und Verkehrsoptimierung bis Ende 2028.
Wolgast verbessert Südhafen-Zufahrt: Baustellen-Updates zur Ortsumgehung und Verkehrsoptimierung bis Ende 2028.

Ärger um Südhafen-Zufahrt: Lkw stecken in Wolgast fest!

In Wolgast tut sich einiges: Die Stadt investiert in die Verbesserung der Verkehrsstruktur, um die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets Südhafen zu optimieren. Der Bau der Neuen Bahnhofstraße ist bereits im Gange, und diese soll vor allem für Lkw und Sattelschlepper den Zugang erleichtern. Ziel ist es, das innerstädtische Straßennetz zu entlasten. Allerdings gibt es Schwierigkeiten mit der etwa 150 Meter langen Zubringerstraße zum Südhafen, die für Schwerlastverkehr nicht ausreichend dimensioniert ist. Wolgasts Bürgermeister Martin Schröter bezeichnet die ausstehenden Arbeiten daher als „dringendes Vorhaben“.

Wie Ostsee-Zeitung berichtet, war der Umbau des Abzweigs zum Südhafen im Abwägungsprozess zur geplanten Ortsumgehung nicht berücksichtigt. Das sorgt für weiteren Druck, da der Wirtschaftsverkehr, insbesondere der Warenumschlag und die An- und Abfahrten der Erntefahrzeuge, vom Ausbau stark profitieren würden. Um diese Herausforderungen zu meistern, hat die Stadt bereits Unterstützung beim Schweriner Wirtschaftsministerium angefragt.

Fortschritte bei der Ortsumgehung

Doch nicht nur die Zubringerstraße steht im Fokus der Stadtentwicklungspläne. Die neue Ortsumgehung von Wolgast, die im Bau ist, wird mit dem Ziel realisiert, den Durchgangsverkehr zu reduzieren und damit die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen. Realtitätsnah ist es, dass über 15.000 Fahrzeuge, Busse und Lkw während der Urlaubszeit täglich durch die Stadt fahren. Da sind die einhergehenden Erdarbeiten und der Brückenbau durchaus komplex, wie der NDR berichtet.

Rund 250.000 Tonnen Sand und Erde müssen bewegt werden, und die neue Ortsumgehung wird knapp sieben Kilometer lang sein. Insgesamt sind Kosten von bis zu 287 Millionen Euro für Straße und Brücke eingeplant, wobei man auf mögliche Preissteigerungen gefasst sein muss. Schon jetzt gibt es in der Bahnhofstraße beeindruckende Gräben, die bis zu zwölf Meter tief sind, um die anstehenden Arbeiten voranzutreiben. Autofahrer müssen sich in der näheren Zukunft sicherlich auf neue Verkehrsführungen und Staus einstellen.

Die Mobilitätswende als langfristiges Ziel

Die Verkehrsplanung in Wolgast fällt in einen größeren Rahmen nationaler Bemühungen um eine Mobilitätswende. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hebt hervor, dass Städte und Kommunen dabei eine zentrale Rolle spielen. Die bisherigen Ziele sind vielversprechend: Es soll ein Umzug auf umweltfreundliche Verkehrsmittel angestoßen werden. Dies trägt nicht nur zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs bei, sondern fördert auch die Nutzung von Alternativen wie Fuß- und Radverkehr sowie öffentlichen Verkehrsmitteln.

In diesem Kontext kann Wolgast als wichtiges Beispiel für nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung dienen. Die dort vorgesehenen Umbaumaßnahmen sind nicht nur eine Antwort auf die akuten Verkehrsprobleme, sondern auch ein Schritt in die Zukunft. Kommt die Ortsumgehung planmäßig, können die Wolgasterinnen und Wolgaster schon bald von einer spürbaren Verbesserung in ihrem täglichen Leben profitieren.