Greifswald: Keine langen Wartezeiten mehr vor Operationen!
Im Universitätsklinikum Greifswald wird eine präoperative Station eröffnet. Bürger kämpfen um das Segelschulschiff „Greif“.

Greifswald: Keine langen Wartezeiten mehr vor Operationen!
Im Universitätsklinikum Greifswald hat die Einführung einer präoperativen Aufnahmestation für frischen Wind gesorgt. Seit Mai 2023 können Patienten dort ohne lange Wartezeiten auf ihre Operationen vorbereitet werden. Vorher mussten viele Menschen stundenlang in den Gängen des Klinikums ausharren, was nicht nur Unmut auslöste, sondern auch die Nervosität vor dem Eingriff steigerte. Mit dieser neuen Einrichtung soll eine ruhigere Atmosphäre geschaffen werden, die den Patienten hilft, ihre Ängste zu reduzieren und sich besser auf die Operation einzustellen.
Die positive Entwicklung im Gesundheitswesen wird durch weitere Aspekte in der Region begleitet. So hat der Förderverein „Rahsegler Greif“ eine Online-Petition ins Leben gerufen, um das historische Segelschulschiff „Greif“ zu erhalten. Die Sanierung des Schiffs steht unter Druck, da unerwartete Mehrkosten von drei Millionen Euro aufgetreten sind. Diese finanzielle Hürde muss nun von der Bürgerschaft von Greifswald am 17. November beurteilt werden.
Ein neuer Lebensabschnitt und Herausforderungen in der Gemeinde
Ein weiterer bedeutender Wechsel in Greifswald: Heinz-Jürgen Kowalek, der langjährige Inhaber des Reusenhauses in Wieck, geht in den Ruhestand, um ein Versprechen an seine Frau einzulösen. Über 30 Jahre lang führte er das Geschäft und wird von einem bereits feststehenden Nachfolger abgelöst. Dies sichert den Fortbestand des Reusenhauses, das für viele Bürger ein beliebter Anlaufpunkt war.
Doch nicht alles in der Region läuft glatt. Die Gemeinde Behrenhoff kämpft nach wie vor gegen den geplanten Bau von fünf Windkraftanlagen, die mehr als doppelt so hoch wie der Greifswalder Dom sein sollen. Seit zehn Jahren setzt sich die Gemeinde gegen dieses Vorhaben zur Wehr, doch Bürgermeister Karsten Birnbaum äußert wenig Hoffnung auf Erfolg mit dem neuesten Widerspruch.
Ein Lichtblick in der Zahngesundheit
Freudige Nachrichten kommen aus dem Bereich der Mundhygiene: In Mecklenburg-Vorpommern haben Kinder signifikant weniger Karies als noch vor 20 Jahren. Dieses erfreuliche Ergebnis wird einem regionalen Programm mit dem Titel „Gesunde Zähne von Anfang an“ zugeschrieben. Professor Christian Splieth von der Unimedizin Greifswald wurde für diese Erfolge mit dem Wrigley Prophylaxe Preis ausgezeichnet, was zeigt, wie wichtig präventive Maßnahmen sind.
Insgesamt zeigt sich, dass die Menschen in Greifswald vor Herausforderungen stehen, aber auch von positiven Entwicklungen profitieren. Die Initiativen im Gesundheitswesen und die Erfolge in der Zahngesundheit sind Lichtblicke, während spannende Entscheidungen in der Politik anstehen.