Max Lietzau macht Volkssolidarität zum Top-Arbeitgeber in MV!
Max Lietzau von der Volkssolidarität Nordost e.V. wurde für die OZ-Aktion „Top-Arbeitgeber in MV“ nominiert und führt innovative Projekte für junge Flüchtlinge.

Max Lietzau macht Volkssolidarität zum Top-Arbeitgeber in MV!
Es gibt Neuigkeiten aus Greifswald, die sowohl den sozialen Sektor als auch die Integration geflüchteter Menschen betreffen. Max Lietzau ist als pädagogischer Leiter bei der Volkssolidarität Nordost e.V. tätig und hat den Verband für die OZ-Aktion „Top-Arbeitgeber in MV gesucht” nominiert. Seit drei Jahren ist Lietzau in dieser erfüllenden Position und hebt besonders die Flächenhierarchien sowie die Offenheit für neue Ideen hervor, die bei der Volkssolidarität großgeschrieben werden. Dies macht die Arbeit nicht nur angenehmer, sondern auch effektiver für die über 2000 Kinder und Jugendlichen, mit denen er zusammenarbeitet.
Lietzau hat sich leidenschaftlich für ein Projekt zur Unterstützung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge eingesetzt. Die Volkssolidarität legt nicht nur Wert auf persönliche Erfüllung ihrer Mitarbeitenden, sondern bietet auch zahlreiche Vorteile wie dreitägige Klausurtagungen für Führungskräfte, jährliche Betriebsfeste und einen freien Tag am Geburtstag. Diese Maßnahmen fördern ein kollegiales Miteinander und stärken das Gefühl der Gemeinschaft.
Von der Schule zur Sozialarbeit
Vor seiner Tätigkeit bei der Volkssolidarität hat Lietzau an einer Schule gearbeitet, wo er das starre System als enttäuschend empfand. Diese Erfahrungen bringen ihn dazu, in seiner aktuellen Rolle kreative Lösungen für die vielen Herausforderungen zu suchen, mit denen insbesondere geflüchtete Kinder konfrontiert werden. Mehr als 50 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder oder Jugendliche, die häufig nicht lesen oder schreiben können und deren Ankunft in deutschen Schulen durch traumatische Erlebnisse erschwert wird. Daher sind pädagogische Ansätze, die auf Einfühlungsvermögen und Flexibilität setzen, von großer Bedeutung.
Um die Integration geflüchteter Menschen weiter zu unterstützen, findet vom 06. bis 08. Oktober 2025 eine wichtige Tagung statt, die sich mit den Auswirkungen politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen auf junge geflüchtete Menschen befasst. Ziel der Veranstaltung ist es, Handlungsoptionen für die soziale Arbeit zu erarbeiten. Mit Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden werden die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, ihr Wissen auszubauen und sich auszutauschen. Der Tagungsbeitrag liegt bei 250 Euro für Mitglieder und 350 Euro für Nicht-Mitglieder, jedoch stehen auch Teil-Solitickets für junge Menschen und Ehrenamtliche bereit.
Fortbildung für Sozialarbeiter:innen
Die Herausforderungen, die bei der Integration von Geflüchteten auftreten, machen es unabdingbar, dass Fachkräfte bestens vorbereitet sind. Auf Plattformen wie kursfinder.de finden sich zahlreiche Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte, Erzieher:innen und Sozialarbeiter:innen, die gezielt auf die Bedürfnisse der Flüchtlinge eingehen. Diese Kurse sind entscheidend, um die Fachkenntnisse zu erweitern und den komplexen Anforderungen der sozialen Arbeit gerecht zu werden. Durch Fort- und Weiterbildungen werden Ehrenamtliche zudem in ihrer Verantwortung gestärkt und lernen, ihre Grenzen zu erkennen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Volkssolidarität Nordost unter der Leitung von Max Lietzau nicht nur als Arbeitgeber im sozialen Sektor hervorsticht, sondern auch einen hohen Wert auf die Integration geflüchteter Menschen legt. Die Kombination aus persönlicher Erfüllung in der Arbeit und der Unterstützung regionaler und gesellschaftlicher Herausforderungen ist beeindruckend und bringt frischen Wind in die schwierige Materie der Flüchtlingsarbeit.