Hakenkreuze im Zug: Bundespolizei sucht nach Tätern in Vorpommern!
Am 27.10.2025 entdeckte die Bundespolizei in einem Zug zwischen Demmin und Stralsund mehrere Hakenkreuze. Ermittlungen laufen.

Hakenkreuze im Zug: Bundespolizei sucht nach Tätern in Vorpommern!
In einem entsetzlich bedauerlichen Vorfall hat eine örtliche Bundespolizeidienststelle am Sonntag im Regionalexpress 3512, der zwischen Demmin und Stralsund verkehrte, verfassungswidrige Symbole entdeckt. Laut Tagesschau sind insgesamt sieben solcher Symbole, darunter auch Hakenkreuze, zwischen 16 und 17 Uhr in Zugtoiletten und auf Fensterscheiben aufgezeichnet worden. Die mutmaßliche Schmiererei wurde mit einem Faserstift ausgeführt, was den Zustand beschädigter Glastüren zur Folge hatte.
Der Vorfall geht über bloße Sachbeschädigung hinaus. Die Bundespolizei in Stralsund hat Ermittlungen wegen der Nutzung verfassungswidriger Kennzeichen aufgenommen, und ein Aufruf zur Mithilfe ist bereits gestartet. Passanten und Fahrgäste werden gebeten, Hinweise zu den Tätern telefonisch oder per E-Mail zu übermitteln.
Ein verstörendes Muster
Dies ist jedoch nicht der erste Vorfall, der in der Region auf verfassungsfeindliche Symbole hinweist. Bereits im Sommer 2024 wurden verstreute Hakenkreuze an einem Skaterplatz in der Friedrich-Wolf-Straße in Stralsund entdeckt. Unbekannte Täter hatten zwischen dem 26. Juni und dem 2. Juli 2024 mehrere Hakenkreuze mit Größen von bis zu 310 x 165 cm an die Halfpipe und umliegende Wände gesprüht, begleitet von dem Schriftzug „NAZIS AN DIE MACHT“. Nach Angaben von Presseportal wurde der Gesamtschaden auf mehrere Hundert Euro geschätzt, und die Kriminalpolizei hat auch hier Ermittlungen wegen der Verwendung verfassungswidriger und terroristischer Organisationen eingeleitet.
Die Tatsache, dass solche Symbole immer wieder auftauchen, zeigt ein besorgniserregendes Muster in der Region. Dies ist ein Bedürfnis für unser gesellschaftliches Engagement, derartigen Vorfällen entschieden entgegenzutreten. Wichtig ist, dass die Behörden prompt und klar handeln, um den Verbrechern das Handwerk zu legen.
Extremismus im Fokus
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat in letzter Zeit im Kontext solcher Ereignisse sein Informationsangebot erweitert. Antisemitische und nationalsozialistische Symbole sind ein gefährliches Zeichen für das gesamtgesellschaftliche Klima und werden mittlerweile umfassend dokumentiert. In Berichten des Verfassungsschutzes wurde darauf hingewiesen, dass nicht alle verfassungswidrigen Zeichen in den Publikationen abgebildet sind, was aber nicht bedeutet, dass deren Verwendung nicht strafbar ist. Ein Verbot solcher Gruppen dient nicht nur der Vorbeugung gegen Extremismus, sondern hat auch eine abschreckende Wirkung auf Sympathisanten und potenzielle Mitglieder.
Die Überwachung extremistischer Tendenzen und die Förderung der Aufklärung über solche Zeichen sind essenziell. Es liegt in unserem gemeinsamen Interesse, alle Anstrengungen zu unterstützen, um die verfassungswidrigen Aktivitäten in unserer Gesellschaft zu unterbinden. Der Einsatz von Informationsmaterial durch den Verfassungsschutz ist ein Schritt in die richtige Richtung und könnte helfen, sensibilisierte Bürger zu schaffen, die sich mit den Themen gewaltsamer Extremismus und Diskriminierung auseinandersetzen.
Der Vorfall im Zug und die anhaltenden Herausforderungen vor Ort machen deutlich, dass wir alle gefordert sind, einen klaren Standpunkt gegen solche extremistischen Ideologien einzunehmen und wachsam zu bleiben.