Osnabrück: 94% E-Busse - Deutschlands Vorreiter in der Elektromobilität!

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Osnabrück führt in Deutschland mit 94% E-Bus-Quote. Neue Elektrobusse reduzieren CO2, steigern Sicherheit und fördern Umweltschutz.

Osnabrück führt in Deutschland mit 94% E-Bus-Quote. Neue Elektrobusse reduzieren CO2, steigern Sicherheit und fördern Umweltschutz.
Osnabrück führt in Deutschland mit 94% E-Bus-Quote. Neue Elektrobusse reduzieren CO2, steigern Sicherheit und fördern Umweltschutz.

Osnabrück: 94% E-Busse - Deutschlands Vorreiter in der Elektromobilität!

In der mangelhaften Luftqualität und dem stetig steigenden Verkehrsaufkommen in den Städten liegt eine große Herausforderung für die Zukunft. Die Stadt Osnabrück geht mutig voran und kann sich mit einer herausragenden Leistung rühmen: 94 Prozent ihrer Busflotte fährt mittlerweile elektrisch. Konkret bedeutet das, dass von 86 Bussen 81 rein elektrisch betrieben werden. Damit hat Osnabrück die höchste E-Bus-Quote in Deutschland, wie NDR berichtet.

Die Stadtwerke Osnabrück und die Stadt haben seit 2019 fleißig an diesem Projekt gearbeitet und kürzlich 19 neue Elektrobusse in Betrieb genommen. Diese Maßnahme trägt nicht nur zur Verbesserung der Luftqualität bei, sondern spart auch jährlich rund 3.000 Tonnen CO2 ein. Ein echter Gewinn für die Umwelt!

Hohe Kosten, hohe Einsparungen

Wie bei vielen technologischen Innovationen sind die E-Busse zwar teurer in der Anschaffung – der Kostenunterschied zu herkömmlichen Dieselbussen liegt bei bis zu 200.000 Euro pro Fahrzeug – aber die Investition lohnt sich. Die Kosten amortisieren sich nach etwa acht Jahren. Zudem wurden 55 Prozent der Ausgaben für die neuen E-Busse durch Fördergelder gedeckt, was zeigt, dass hier auch politische Unterstützung unerlässlich ist, wie PwC Deutschland zu der Thematik anmerkt.

Die Nachfrage nach den umweltschonenden und leisen E-Bussen steigt stetig. So haben auch andere Städte in Niedersachsen wie Hannover und Braunschweig verschiedene E-Bus-Quoten erreicht, die sich jedoch in einem ganz anderen Maßstab bewegen: Hannover kommt auf 30 Prozent, Braunschweig lediglich auf 16 Prozent. Das zeigt, dass Osnabrück wirklich ein Vorreiter in diesem Bereich ist.

Die Infrastruktur im Fokus

Um diese ehrgeizigen Pläne voranzutreiben, ist die E-Bus-Flotte mit einem gut ausgebauten Ladeinfrastruktur-Netz verbunden. Aktuell gibt es fast 17.000 Ladepunkte in Niedersachsen, wobei die meisten in der Region Hannover, Wolfsburg und im Landkreis Emsland zu finden sind. Laut dem VDV sollen E-Busse zudem mit regenerativem Strom betrieben werden, um eine klimaneutrale Mobilität zu gewährleisten.

Die Umstellung auf E-Busse bringt allerdings auch Herausforderungen mit sich, etwa die nötigen Um- und Neubauten von Betriebshöfen oder die dafür erforderliche Infrastruktur. Das erfordert sowohl finanzielle als auch organisatorische Aufwendungen, und in der Branche wird bereits über einen Anstieg der Nachfrage nach E-Bussen in naher Zukunft spekuliert.

Fahrpreisanpassungen und Ausblick

Doch nicht alles ist ungetrübt. Ab Januar 2026 müssen Fahrgäste in Osnabrück mit einer Preiserhöhung von knapp fünf Prozent rechnen. Diese Erhöhung dient der Kostenkompensation im ÖPNV-Bereich. Ein Grund mehr, den Umstieg auf umweltfreundliche Transportmittel verstärkt voranzutreiben.

Die Stadt Osnabrück hat sich das große Ziel gesetzt, künftig zu 100 Prozent elektrisch zu fahren. Und mit den Zahlen und Entwicklungen im Rücken sieht es ganz danach aus, dass dieses Ziel nicht unerreichbar bleibt. Damit wird auch das städtische Umfeld von einer saubereren und leiseren Mobilität profitieren.

Osnabrück zeigt, wie durch eine kluge Verkehrsrevolution nicht nur die Lärmbelästigung und die Luftverschmutzung reduziert, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöht werden kann. Ein gutes Händchen für die Zukunft!