Burg Querfurt: Neues Café und Aussichtsturm – Ein Schritt in die Zukunft!

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Kreistag Saalekreis entscheidet über Gastronomie und Sanierung der Burg Querfurt – Café und Aussichtsturm sollen 2027 eröffnet werden.

Kreistag Saalekreis entscheidet über Gastronomie und Sanierung der Burg Querfurt – Café und Aussichtsturm sollen 2027 eröffnet werden.
Kreistag Saalekreis entscheidet über Gastronomie und Sanierung der Burg Querfurt – Café und Aussichtsturm sollen 2027 eröffnet werden.

Burg Querfurt: Neues Café und Aussichtsturm – Ein Schritt in die Zukunft!

In einer lebhaften Sitzung hat sich der Kreistagsvorsitzende Andrej Haufe heute im Ständehaus in Merseburg die Zeit genommen, um die Pläne für die Burg Querfurt zu präsentieren. Mit 32 von 55 Mitgliedern war der Kreistag beschlussfähig und bereit, wichtige Entscheidungen zu treffen. Dabei standen vor allem die Errichtung einer neuen Gastronomie im alten Eselstall und die Sanierung des historischen Aussichtsturms „Dicker Heinrich“ auf der Agenda. MZ berichtet, dass der ursprüngliche Plan, den Eselstall in ein großes Restaurant für 1,5 Millionen Euro umzubauen, aufgrund wirtschaftlicher Bedenken über den Haufen geworfen wurde.

Nach reiflicher Überlegung einigte sich der Kreistag auf eine „kleine Gastronomie“: Ein Café soll im Eselstall entstehen, was den Haushalt mit 751.000 Euro belastet. Die restlichen Mittel werden für die Sanierung des Dicken Heinrich verwendet, der mit geschätzten 1 Million Euro zu Buche schlägt. Dabei steuert der Bund 433.000 Euro bei – die fehlenden Fördermittel des Landes wird der Kreis ersetzen. Die Sanierungsarbeiten am Turm sollen bereits im nächsten Jahr starten, während der Café-Betrieb für 2027 geplant ist.

Meinungen und Bedenken

Die Debatte im Kreistag brachte unterschiedliche Meinungen ans Licht. So äußerte der CDU-Vertreter Christian Raschke Bedenken hinsichtlich der langfristigen Bewirtschaftung der Gastronomie und forderte eine klare Prioritätenliste für die Projekte. „Wir sind nicht gegen die Maßnahmen, aber eine gute Planung ist das A und O“, so Raschke. MZ hat dokumentiert, dass auch AfD-Fraktionschef Hans-Thomas Tillschneider seinen Unmut über die vereinfachte Cafélösung kundtat und ein umfassendes Konzept für die Burg forderte.

Ausblick auf die Zukunft

Wie geht es nun weiter? Der neue Gastronomiebereich könnte nicht nur für die Besucher der Burg ein Anziehungspunkt werden, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen und die lokale Wirtschaft ankurbeln. Die Sanierung des Dicken Heinrich verspricht zudem einen Blick über die Stadt und hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei den Gästen. In Anbetracht der Herausforderungen, die mit der Gastronomie einhergehen, bleibt abzuwarten, ob die Pläne tatsächlich umsetzbar sind.

Fakt ist: Die Vorbereitungen für die kommenden Jahre sind in vollem Gange und wenn alles nach Plan läuft, dürfen wir uns 2027 auf einen neuen Platz der Geselligkeit in der Burg Querfurt freuen. Eine spannende Zeit steht bevor, und wir dürfen gespannt sein, wie sich die dortigen Entwicklungen entfalten werden.