Schönebeck: Florida Eis startet Bau im Frühjahr 2026 – 500 Jobs in Sicht!

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Neues Eiswerk von Florida Eis in Schönebeck startet 2026 nach Verzögerungen, schafft 500 Jobs und setzt auf erneuerbare Energien.

Neues Eiswerk von Florida Eis in Schönebeck startet 2026 nach Verzögerungen, schafft 500 Jobs und setzt auf erneuerbare Energien.
Neues Eiswerk von Florida Eis in Schönebeck startet 2026 nach Verzögerungen, schafft 500 Jobs und setzt auf erneuerbare Energien.

Schönebeck: Florida Eis startet Bau im Frühjahr 2026 – 500 Jobs in Sicht!

In Schönebeck wird mit Hochdruck am Bau der neuen Eisfabrik von Florida Eis gearbeitet, nachdem dieser bereits mehrmals verschoben wurde. Der Bau des Werks, das ursprünglich für 2022 angedacht war, soll nun im Frühjahr 2026 – voraussichtlich ab Februar – starten. Geschäftsführer Olaf Höhn hat erklärt, dass alle nötigen Baufirmen bereits organisiert sind und die Bauarbeiten etwa anderthalb Jahre dauern werden. Die Investition in das Projekt beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro, eine Steigerung im Vergleich zu den ursprünglich veranschlagten 15 Millionen Euro.

Die Stadt Schönebeck und der Salzlandkreis haben signalisiert, dass alle Voraussetzungen für den Baustart geschaffen wurden. Die erforderliche Baugenehmigung wurde im Dezember erteilt, allerdings kam es aufgrund komplexer Antragsverfahren und Schwierigkeiten mit betrügerischen Baufirmen zu Verzögerungen. Besonders hervorzuheben ist, dass der Bauplatz derzeit überwiegend ungenutzt ist und nur Container, ein Windbaum und ein Bauschild existieren.

Der Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen

Florida Eis plant, in der neuen Fabrik zunächst knapp 100 Arbeitsplätze zu schaffen, mit der Möglichkeit, die Zahl auf bis zu 500 zu erhöhen. Derzeit beschäftigt die Berliner Firma bereits 330 Mitarbeiter. In Berlin könnte es jedoch zu einem Verlust von etwa 50 Arbeitsplätzen kommen. Bewerbungen für verschiedene Positionen, darunter Produktionsleiter, Lagerarbeiter und Lkw-Fahrer, sollen ab Januar 2026 möglich sein.

In der Produktionsstätte sind 44 Eismaschinen vorgesehen, die es ermöglichen, die Eisproduktion an fünf Tagen in zwei oder drei Schichten zu organisieren. Mit der neuen Fabrik in Schönebeck möchte Florida Eis auch auf die gestiegene Nachfrage reagieren, nachdem das bestehende Werk in Berlin bereits überlastet ist. Die erste Eisproduktion aus Schönebeck wird für Ende 2026 erwartet.

Nachhaltigkeit und innovative Technik

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der umweltfreundlichen Gestaltung der Fabrik. Die geplante Anlage soll als energieautarkes Gebäude aus Holz mit Solarpaneelen und Windkraftanlagen realisiert werden. Zudem ist für die Lkw-Flotte der Einsatz von Wasserstofftechnik vorgesehen. Geschäftsführer Höhn hat zudem vor, das angrenzende Grundstück zu erwerben, um das Werk opti­mal mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Dies steht im Einklang mit der steigenden Bedeutung erneuerbarer Energiequellen für den Klimaschutz und die Ressourcenschonung, wie auch das Umweltbundesamt betont.

Der Bau der Eisfabrik in Schönebeck könnte einen großen Schritt in Richtung nachhaltige Industrialisierung darstellen und nicht nur zur regionalen Wirtschaft beitragen, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze im Bereich erneuerbarer Energien schaffen. Mit dieser Investition wird Florida Eis ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Unternehmens aufschlagen und dabei helfen, die Abhängigkeit von Energieimporten weiter zu verringern, ganz im Sinne der aktuellen wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen.

Das Interesse an dieser Entwicklung bleibt groß. Mit einem innovativen Ansatz und einem klaren Fokus auf die Zukunft hat Florida Eis das Potenzial, nicht nur leckerstes Eis zu produzieren, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen und zukunftssicheren Wirtschaft zu leisten.