Verkehrschaos nach Hirsch-Unfall zwischen Küsel und Waldrogäsen!
Am 4.11.2025 ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der L52 bei Stendal, als ein Hirsch die Fahrbahn querte.

Verkehrschaos nach Hirsch-Unfall zwischen Küsel und Waldrogäsen!
In den frühen Morgenstunden des 4. November 2025, konkret um 06:12 Uhr, kam es auf der Landstraße L52 zwischen Küsel und Waldrogäsen zu einem bedauerlichen Verkehrsunfall. Ein 43-jähriger Fahrer, der in Richtung Küsel unterwegs war, musste plötzlich einem Hirsch ausweichen, der die Fahrbahn querte. Trotz einer Gefahrenbremsung konnte der Zusammenstoß nicht mehr vermieden werden. Die Konsequenzen des Unfalls waren erheblich: Beide Airbags des Fahrzeugs lösten aus, und der Wagen war so stark beschädigt, dass ein Abschleppdienst notwendig wurde. Der Fahrer klagte über Nackenschmerzen und suchte daraufhin selbstständig einen Arzt auf. Tragisch an diesem Vorfall ist, dass der Hirsch den Zusammenstoß nicht überlebte, weshalb der Jagdpächter über das verendete Tier informiert wurde. Diese Art von Vorfall ist nicht selten und wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Wildtieren im Straßenverkehr auf.
In der gleichen Region wurden am 3. und 4. November Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. In Biederitz, an der Woltersdorfer Straße, wurden am 3. November zwischen 13:45 und 14:45 Uhr insgesamt acht Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h festgestellt. Der höchste gemessene Wert betrug dabei 52 km/h, was für den betroffenen Fahrer ein Bußgeld von 70 Euro nach sich ziehen wird. Am 4. November fand von 07:45 bis 08:45 Uhr eine weitere Kontrolle in Biederitz OT Gerwisch statt, bei der jedoch keine Verstöße festgestellt wurden. Ein weiterer Prüfpunkt war Burg OT Niegripp, wo zwischen 09:00 und 10:00 Uhr die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer überwacht wurde. Hierbei wurden drei Geschwindigkeitsverstöße mit einem höchsten Wert von 67 km/h dokumentiert, was für die betroffenen Fahrer ein Verwarngeld in Höhe von 50 Euro zur Folge hat.
Die Notwendigkeit von Verkehrsdurchsichtsmaßnahmen
Die Vorfälle der letzten Tage verdeutlichen einmal mehr die Notwendigkeit von Geschwindigkeitskontrollen und die Sensibilisierung der Fahrer für Wildwechsel. Gerade in ländlichen Gebieten ist das Risiko, auf Wild zu treffen, besonders hoch. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, achtsamer zu fahren, insbesondere in den Morgen- und Abendstunden, wenn viele Tiere aktiv sind.
Der tragische Vorfall auf der L52 könnte auch zu weiteren Maßnahmen führen, um die Wildtiere und die Autofahrer besser zu schützen. Denkbar sind unter anderem Warnschilder oder spezielle Wildschutzzaun-Anlagen, die das Überqueren der Fahrbahn durch Wildtiere verhindern sollen. Die Verantwortlichen stehen hier in der Pflicht, die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten, um solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden.
Abschließend bleibt zu sagen, dass sowohl die Verkehrsüberwachung als auch die Aufklärung über Wildwechsel und andere gefährliche Situationen im Straßenverkehr unerlässlich sind, um Unfälle zu verhindern und gleichzeitig ein Bewusstsein für die Natur und ihre Bewohner zu schaffen. Mehr Infos dazu finden Sie auf der Webseite von sachsen-anhalt.de.