Warnung vor Telefonbetrügern: Alte Menschen im Visier!

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Am 7. November 2025 warnte die Polizei in Stendal vor Telefonbetrug, bei dem Seniorinnen betrogen wurden. Schutzmaßnahmen empfohlen.

Am 7. November 2025 warnte die Polizei in Stendal vor Telefonbetrug, bei dem Seniorinnen betrogen wurden. Schutzmaßnahmen empfohlen.
Am 7. November 2025 warnte die Polizei in Stendal vor Telefonbetrug, bei dem Seniorinnen betrogen wurden. Schutzmaßnahmen empfohlen.

Warnung vor Telefonbetrügern: Alte Menschen im Visier!

Am 7. November 2025 wurde eine 65-jährige Frau in Irxleben Ziel eines dreisten Telefonbetrugs. Ein vermeintlicher Bankmitarbeiter erweckte den Anschein von Seriosität und behauptete, unrechtmäßige Überweisungen von den Konten der Frau stoppen zu müssen. Über mehrere Stunden hinweg hielt der Betrüger die Frau in Atem und entlockte ihr so persönliche Daten für das Online-Banking. Letztlich führte die Frau mehrere Überweisungen im mittleren sechsstelligen Bereich auf fremde Konten durch, wodurch sie erheblichen finanziellen Schaden erlitt. Dies berichtet MDR.

Ein ähnlicher Vorfall in Dessau-Roßlau verdeutlicht die Gefahren: Hier wurde eine 90-Jährige von Betrügern kontaktiert, die sich ebenfalls als Bankangestellte ausgaben. In diesem Fall war die Seniorin jedoch misstrauisch genug, um das Gespräch zu beenden, ohne finanziellen Schaden zu erleiden. Die Polizei warnt eindringlich vor diesen gängigen Maschen, bei denen Kriminelle oft mit unterdrückter Nummer anrufen und die Gesprächspartner dazu auffordern, bestimmte Tasten zu drücken, um ihre Informationen preiszugeben.

Wichtige Hinweise für Verbraucher

Die Polizeibehörden mahnen: Passwörter sollten niemals telefonisch weitergegeben werden, da seriöse Banken solche Informationen nicht anfragen. Bei Zweifeln oder bereits preisgegebenen Daten sollte das Gespräch sofort beendet, das Konto gesperrt und Anzeige erstattet werden. Trotz der zahlreichen Warnungen fallen weiterhin Menschen auf solche Betrugsversuche herein. Ein spezifisches Beispiel ist ein Fall im Landkreis Stendal, bei dem eine 57-jährige Frau erheblich betrogen wurde.

Doch nicht nur telefonische Betrugsmaschen sind im Umlauf. Aktuell warnt die Verbraucherzentrale ebenfalls vor einem Phishing-Versuch, der als „Update der Kundendaten“ getarnt ist. Hierbei werden Kunden aufgefordert, ein „Update ihrer Daten“ durchzuführen, um die Genauigkeit der Angaben zu gewährleisten. Die E-Mail wird hierbei oft mit Dringlichkeit versehen und soll die Empfänger zum Klicken auf einen eingebetteten Link verleiten, was zu einem möglichen Datenverlust führen kann. Laut Verbraucherzentrale sind Anzeichen für Phishing eine unseriöse Absenderadresse und eine unpersönliche Anrede.

Kunden wird geraten, solche E-Mails zu ignorieren und in den Spam-Ordner zu verschieben, sowie bei ihren Banken direkt zu überprüfen, ob ähnliche Aufforderungen bestehen. Es ist wichtig, stets wachsam zu sein und sich über aktuelle Betrugsmaschen zu informieren, um nicht Opfer von solchen kriminellen Machenschaften zu werden.

Ein kurzer Ausblick auf die Natur