Eskalation in Bautzen: Libyer greift Deutschen an – Klinikaufenthalt!
Am 29.09.2025 eskalierte in Bautzen eine verbale Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, einer wurde verletzt.

Eskalation in Bautzen: Libyer greift Deutschen an – Klinikaufenthalt!
In Bautzen kam es am Montag, den 29. September 2025, zu einer heftigen Auseinandersetzung, die mehrere Personen involvierte. Nach Informationen der Sächsischen stieg die Situation an der Schnittstelle von Töperstraße und Holzmarkt schnell in die Höhe, als ein 36-jähriger Libyer einen 37-jährigen Deutschen tätlich anging. Das Resultat war gravierend: Der Geschädigte musste in eine Klinik gebracht werden, um ärztlich behandelt zu werden.
Mit den angespannten Verhältnissen in der Stadt könnte dieser Vorfall nicht der letzte gewesen sein. Der Polizeipressebericht wurde auch von der Sachsischen Polizei bestätigt, die von einer Eskalation einer verbalen Auseinandersetzung sprach, an der auch ein 28-jähriger Tunesier und zwei weitere Deutsche beteiligt waren.
Kriminalitätslage im Fokus
Statista zeigen die Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2024 einen Rückgang von 1,7 % auf rund 5,84 Millionen Straftaten. Diese positive Wendung wird insbesondere durch den Rückgang von Cannabis-Delikten bedingt, die nach der Teillegalisierung seit dem 1. April 2024 weniger häufig vorkommen.
Doch die Zunahme bestimmter Straftaten, wie etwa Rohheitsdelikte, könnte das Sicherheitsgefühl vieler Menschen beeinträchtigen. Gerade die Häufigkeit von gefährlichen Auseinandersetzungen wirft Fragen auf. Statistiken zeigen, dass Vergehen gegen die körperliche Integrität weiterhin hoch im Kurs stehen, auch wenn Mord und Totschlag mit nur 0,1 % der Gesamtfälle einen sehr geringen Anteil ausmachen.
Die Aufklärungsquote blieb jedoch stabil bei 58 %, was bedeutet, dass nur etwas mehr als die Hälfte der Delikte aufgeklärt werden kann. Ein Grund, warum immer wieder solche Vorfälle wie in Bautzen ans Licht kommen. Insgesamt gab es 2024 etwa 1,33 Millionen polizeilich registrierte Kriminalitätsopfer, was zeigt, dass trotz gesunkener Gesamtzahlen ein nicht zu unterschätzendes Dunkelfeld bleibt.
In der Region Bautzen, wo der jüngste Vorfall stattfand, könnten auch regionale Entwicklungen den Rahmen der Kriminalität beeinflussen. Es bleibt zu wünschen, dass die Sicherheitskräfte auch in Zukunft ein gutes Händchen haben, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und solchen aggressiven Vorfällen entgegenzuwirken.
Uns bleibt nur zu hoffen, dass die Verbesserungen in der kriminalitätsbezogenen Statistik auch in der alltäglichen Erfahrung der Menschen spürbar werden. Das Sicherheitsgefühl muss wiederhergestellt werden, damit unsere Städte ein Ort bleiben, an dem man gern lebt und sich sicher fühlt.