Dynamo Dresden unter Druck: Hohe Geldstrafe nach Fan-Ausschreitungen!

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Dynamo Dresden wurde mit 100.350 Euro bestraft wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans bei einem Drittligaspiel.

Dynamo Dresden wurde mit 100.350 Euro bestraft wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans bei einem Drittligaspiel.
Dynamo Dresden wurde mit 100.350 Euro bestraft wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans bei einem Drittligaspiel.

Dynamo Dresden unter Druck: Hohe Geldstrafe nach Fan-Ausschreitungen!

Die Stimmung bei Dynamo Dresden ist aktuell alles andere als entspannt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat dem Verein eine Geldstrafe von satten 100.350 Euro auferlegt. Diese Strafe wurde nötig, nachdem es bei mehreren Spielen zu unsportlichem Verhalten von Fangruppen gekommen ist. Laut dfb.de haben die Vorfälle vor allem während eines Drittligaspiels gegen Waldhof Mannheim am 10. Mai 2025 für Aufregung gesorgt.

Bei besagtem Match gerieten ab der 78. Minute mehrere Hundert Dresdener Zuschauer in den Innenraum des Stadions. Um eine Konfrontation mit den rivalisierenden Mannheimer Anhängern zu vermeiden, wurde die Partie in der 85. Minute für etwa zehn Minuten unterbrochen. Kurz darauf entzündeten die Dresdner im Fanblock eine Bengalische Fackel, und nach dem Schlusspfiff stürmten sie auf das Spielfeld. Dabei wurden über 40 Bengalische Fackeln und einige Rauchkörper abgebrannt – ein Vorfall, der nicht nur für Ärger, sondern auch für Verletzungen unter den Sicherheitskräften sorgte.

Erhöhung der Sicherheitsmaßnahmen

Der DFB erlaubt Dynamo Dresden, bis zu 33.450 Euro der Strafe für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden. Eine wichtige Maßnahme, um die Sicherheit in Zukunft zu erhöhen. Die Gelder müssen jedoch bis spätestens 31. März 2026 für präventive Zwecke genutzt werden. Dieselbe Situation ereignete sich auch während eines Spiels gegen Hansa Rostock im Februar 2025, wo Fangewalt ebenfalls für eine Geldstrafe von 113.450 Euro sorgte, wie t-online.de berichtet. Auch hier kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Fans beider Vereine.

Die Vorfälle werfen ein Licht auf die anhaltenden Probleme rund um Fangewalt im Fußball. Fanprojekte haben sich in den letzten 30 Jahren als wertvolle Maßnahme erwiesen, um solches Verhalten zu bekämpfen. Wie Deutschlandfunk beschreibt, arbeiten diese Projekte gegen Radikalisierung und bieten gleichzeitig Unterstützung bei Lebensentscheidungen und Suchtprävention an. Obwohl die Wirksamkeit dieser Projekte manchmal schwer quantifizierbar ist, belegen Erfolge im Umgang mit Diskriminierung und Rassismus deren Nutzen.

Blick in die Zukunft

Sachsens Innenminister Armin Schuster hat zwar die Effektivität von Fanprojekten in Frage gestellt, fordert jedoch auch, dass die Mittelverwendung und die Ergebnisse solcher Projekte transparent nachgewiesen werden. In Zeiten von Sparmaßnahmen ist es wichtiger denn je, dass sowohl DFB als auch DFL die Finanzierung solcher hilfreichen Angebote sichern und ausweiten.

Die sportlichen und sicherheitlichen Herausforderungen für Dynamo Dresden sind evident. Der Verein hat bereits gegen die aktuellen Urteile Einspruch eingelegt. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich die Probleme in naher Zukunft weiterentwickeln werden. Fest steht, dass sowohl der Verein als auch die rund um ihn tätigen Institutionen verantwortungsvolle Schritte unternehmen müssen, um die Sicherheit bei Fußballspielen erheblich zu verbessern und vor allem Fanverhalten zu ändern.