Görlitz wird zum Astrophysik-Hotspot: Forschung boomt!

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Görlitz setzt auf Astrophysik: Neues Großforschungszentrum DZA fördert regionale Entwicklung und wissenschaftlichen Austausch.

Görlitz setzt auf Astrophysik: Neues Großforschungszentrum DZA fördert regionale Entwicklung und wissenschaftlichen Austausch.
Görlitz setzt auf Astrophysik: Neues Großforschungszentrum DZA fördert regionale Entwicklung und wissenschaftlichen Austausch.

Görlitz wird zum Astrophysik-Hotspot: Forschung boomt!

Die Stadt Görlitz hat allen Grund zur Freude. Mit der Ansiedlung des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) wird nicht nur ein neues Kapitel in der Forschung aufgeschlagen, sondern auch ein starker Impuls für die gesamte Region Lausitz gegeben. Die Erwartungen sind hoch, und dass Görlitz als aufstrebender Standort für hochkarätige Forschung gilt, macht die Sache noch spannender.

Im Juni 2023 fand bereits eine große Konferenz des DZA in Görlitz statt, die rund 500 internationale Gäste anzog. Aktuell tummeln sich außerdem etwa 200 Gäste zur Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft in der Stadt. Deutschlandfunk feiert Görlitz als „aufgehenden Stern auf der Forschungslandkarte“, was das Interesse am DZA weiter entfacht. Astrophysiker Stefan Ohm, der am DZA tätig ist, zeigt sich begeistert über die positiven Entwicklungen und Netzwerke, die bereits entstanden sind. Er betont, dass es keine aufwendigen Werbemaßnahmen bedarf, um potenzielle Kooperationspartner zu gewinnen.

Strukturwandel und Zusammenarbeit

Das DZA hat sich auch seiner Verantwortung im Rahmen des Strukturwandels der Lausitz bewusst. Die Abteilung für Transformationsforschung wird die Ansiedlung des Zentrums begleiten und aktiv an der Gestaltung des transformativen Wandels mitarbeiten. Dabei werden Empfehlungen für die Struktur- und Wissenschaftspolitik abgeleitet. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen wissenschaftlichen Akteuren.

Zu den Partnern gehören renommierte Institutionen wie die Technische Universität Dresden, die Hochschule Zittau/Görlitz sowie das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung. Solche Kooperationen sind entscheidend, um die Region als Wissenschafts- und Innovationsstandort zu stärken und um neue wirtschaftliche Impulse zu setzen.

Wirtschaftliche Perspektiven

Im Rahmen des Projekts „Wissen schafft Perspektiven für die Region“, initiiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Freistaat Sachsen, sollen insgesamt zwei Großforschungszentren in der Lausitz etabliert werden. Neben dem DZA wird auch das Center for the Transformation of Chemistry (CTC) seinen Sitz hier finden. Beide Forschungszentren setzen auf herausragende Wissenschaftler und sollen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen liefern.

Mit einem jährlichen Budget von bis zu 170 Millionen Euro pro Zentrum und dem Ziel, rund 1000 Arbeitsplätze pro Einrichtung zu schaffen, sind die Weichen gestellt, um die Region nachhaltig zu stärken. Ab 2026 sollen die Zentren in Vollbetrieb gehen, was nicht nur die Forschung, sondern auch die lokalen Wirtschaftsstrukturen beleben könnte. Die Baumaßnahmen für dauerhafte Unterbringung sorgen schon jetzt für Aufschwung und bieten vielen einen Blick in die Zukunft.

Die Ansiedlung des DZA und der Fokus auf exzellente Forschung sowie die Zusammenarbeit mit der Industrie zeigen, dass Görlitz auf dem besten Weg ist, sich als ein Schlüsselstandort für Wissenschaft und Innovation zu etablieren. Der Strukturwandel geht Hand in Hand mit einem verantwortungsvollen Umgang mit den Chancen, die sich aus diesen Entwicklungen ergeben.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Perspektiven für die Region wohl kaum besser sein könnten. In den kommenden Jahren werden wir sicherlich noch viel von Görlitz hören und sehen – ein gutes Händchen hat man hier offensichtlich!