Hochschule Zittau/Görlitz: Neue Strukturen für die Zukunft 2030+!
Görlitz: Hochschule Zittau/Görlitz reformiert Fakultäten, fördert Innovation und interdisziplinäre Lehre bis 2030.

Hochschule Zittau/Görlitz: Neue Strukturen für die Zukunft 2030+!
In den letzten Tagen gab es aufregende Neuigkeiten von der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG). Laut alles-lausitz.de wurde eine umfassende strukturelle Neuausrichtung der Fakultäten und zentralen Einrichtungen beschlossen. Diese Initiative ist Teil des ambitionierten „Konzepts zur Hochschulentwicklung 2030+“ und zielt darauf ab, die Qualifizierung akademischer Fachkräfte zu fördern. Das übergeordnete Ziel: die Innovationsfähigkeit der Hochschule und der Region nachhaltig zu steigern.
Seit 2020 wurden im Rahmen des „University4Future“-Prozesses über 1.000 Perspektiven aus der Hochschule und der Umgebung gesammelt. Daraus resultiert eine neue Fakultätsstruktur, die ab dem 1. September 2027 in Kraft tritt. Zukünftig wird die HSZG über drei Fakultäten verfügen: Wirtschaft, Technik und Gesellschaft. Diese Veränderung soll nicht nur die interdisziplinäre Lehre und Forschung stärken, sondern auch die Bürokratie abbauen und die Studienorganisation effizienter gestalten.
Studienorganisation und neue Einrichtungen
Ein weiteres Highlight der Neuausrichtung ist das 6+4-Modell der Studienorganisation, das kürzere Studienzeiten ermöglichen soll. Der beliebte Abschluss Diplom-Ingenieur (FH) wird weiterhin im dualen Studium (KIA) angeboten. Zudem werden in jedem Schwerpunkt mindestens ein englischsprachiger Bachelor- und ein Masterstudiengang zur Verfügung stehen.
Ab dem Studienjahr 2026/2027 sind außerdem die Gründung von drei neuen zentralen Einrichtungen vorgesehen: Ein Digitales Servicezentrum für Digitalisierung und Prozessmanagement, der Neisse Talent & Innovation Hub für Forschung, Transfer und Internationalisierung sowie das Zentrum für Sport und Gesundheit, welches Angebote in Sport und Gesundheitsmanagement bietet. Die bestehenden Strukturen, wie das Hochschulrechenzentrum und das Zentrum für eLearning, werden in diese neuen Einrichtungen integriert.
Begleitende Maßnahmen und Zukunftsausblick
Die Umsetzung dieser weitreichenden Maßnahmen erfolgt schrittweise und wird von Workshops sowie verschiedenen Beteiligungsformaten begleitet. Hochschulrat, Senat und Leitungsgremien stehen hinter dieser Transformation, die bis 2030 die Studentenzahl auf 3.000 erhöhen und die Forschungsleistung durch Drittmittel sowie die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung weiter ausbauen soll.
Auf der anderen Seite zeigt sich auch die Hochschule München als treibende Kraft in der deutschen Hochschullandschaft. Sie ist eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Land und setzt auf eine ganzheitliche und interdisziplinäre Lehre mit Schwerpunkten in Wirtschaft, Technik, Soziales und Design. Wie auf stellen.hm.edu berichtet, wird derzeit eine Vollzeitstelle an der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik ausgeschrieben. Bewerbungen sind bis zum 19. November 2025 möglich, was den Aktiven in der Hochschullandschaft einen spannenden Blick in die Zukunft bietet.
Die Entwicklungen an beiden Hochschulen zeigen, dass man ein gutes Händchen hat für die Zukunftsgestaltung von Lehre und Forschung, was letztlich sowohl den Studierenden als auch der Region zugutekommt.