Kranich-Tragödie in Sachsen-Anhalt: Tausende sterben an Vogelgrippe!

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In Sachsen-Anhalt sterben tausende Kraniche an Vogelgrippe H5N1. Experten warnen vor akuter Lage und fordern Maßnahmen.

In Sachsen-Anhalt sterben tausende Kraniche an Vogelgrippe H5N1. Experten warnen vor akuter Lage und fordern Maßnahmen.
In Sachsen-Anhalt sterben tausende Kraniche an Vogelgrippe H5N1. Experten warnen vor akuter Lage und fordern Maßnahmen.

Kranich-Tragödie in Sachsen-Anhalt: Tausende sterben an Vogelgrippe!

In Sachsen-Anhalt rumort es derzeit: Tausende Kraniche sind an der gefürchteten Vogelgrippe gestorben, und das bleibt nicht ohne Auswirkungen. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) meldet, dass die Situation akut bleibt und die Fallzahlen weiterhin steigen. Speziell in diesem Herbst verzeichnen wir eine nie dagewesene Anzahl von toten Kranichen. Man schätzt, dass rund 2.000 Vögel geborgen wurden, wobei die tatsächliche Zahl möglicherweise doppelt so hoch sein könnte. Ornithologe Axel Schonert bezeichnet diese Tragödie als ein historisches Ausmaß, das nicht ignoriert werden darf. Tagesschau berichtet, dass …

Die Vogelgrippe H5N1 breitet sich im Moment rasch durch Deutschland aus, vor allem durch den Vogelzug. Betroffen sind mehrere Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Allein in Brandenburg haben über 1.000 Kraniche in einem Vogelschutzgebiet ihr Leben lassen müssen. Dies lässt die Alarmglocken läuten! Deutschlandfunk berichtet, dass …

Kritik an der industriellen Geflügelhaltung

Schonert kritisiert die enge Verbindung zwischen Wildvögeln und der industriellen Geflügelhaltung, die möglicherweise als eine Ursache der Ausbreitung gesehen werden kann. Aggressive Virusvarianten entstehen in großen Geflügelbetrieben, und Stallmist aus diesen Einrichtungen könnte als Überträger für Kraniche und Gänse fungieren. Neueste Analysen weisen auch auf Zusammenhänge zwischen Kranichsterben und Ausbrüchen in polnischen Geflügelhaltungen hin.

Was passiert jetzt? Schonert fordert eine bundesweite Stallpflicht für Geflügel als Sofortmaßnahme, um dem weiteren Ausbruch entgegenzuwirken. Zudem solle der Stallmist vor seiner Ausbringung auf Felder zwingend auf Krankheitserreger untersucht werden. Diese Schritte könnten entscheidend sein, um die Situation zu entschärfen und die noch gesunden Bestände zu schützen.

Maßnahmen der Behörden

Die Ansteckungsgefahr ist nicht nur für Kraniche hoch; auch die Geflügelhalter müssen sich gut absichern. Bis Ende Oktober wurden landesweit etwa 400.000 Hühner, Enten, Gänse und Puten gekeult, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Hierbei gibt es strenge Auflagen: Tierbestände müssen nach Ausbrüchen für 21 Tage gesperrt werden, und es sind Sicherheitszonen mit einem Radius von drei und zehn Kilometern einzurichten. Auf jeden Fall müssen schnelle Tests durch Tierärzte durchgeführt und positive Proben umgehend an die Veterinärämter und das FLI weitergeleitet werden. Deutschlandfunk weiß, dass …

Und was ist mit den Menschen? Laut Virologe Martin Beer besteht aktuell kein großes Risiko einer sekundären Ausbreitung des H5N1-Virus zwischen Geflügelbetrieben, jedoch ist das Virus in seiner aggressive Form eine gefährliche Bedrohung für Geflügel und Wildvögel. Das Ansteckungsrisiko wird weiterhin genau überwacht.

Für die Bevölkerung gilt: Berührt keine toten oder kranken Vögel, appelliert der NABU, und bleibt informiert, denn die Lage entwickelt sich schnell. In einem solchen Klimageist ist jeder gefragt, sein Augenmerk auf die Natur zu richten und sich auf dem Laufenden zu halten.