Notfall in Sachsen: 8.000 Tiere wegen Vogelgrippe vorsorglich getötet!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

In Meißen wurden 8.000 Tiere wegen Verdachts auf Vogelgrippe getötet. Gesundheitsmaßnahmen und Stallpflicht werden erlassen.

In Meißen wurden 8.000 Tiere wegen Verdachts auf Vogelgrippe getötet. Gesundheitsmaßnahmen und Stallpflicht werden erlassen.
In Meißen wurden 8.000 Tiere wegen Verdachts auf Vogelgrippe getötet. Gesundheitsmaßnahmen und Stallpflicht werden erlassen.

Notfall in Sachsen: 8.000 Tiere wegen Vogelgrippe vorsorglich getötet!

In Sachsen sorgt ein Verdachtsfall auf Vogelgrippe für Aufregung. In einem Geflügelbetrieb in Ebersbach, im Landkreis Meißen, wurde der Geflügelpest-Erreger nachgewiesen. Dies meldet die Welt. Um die Gesundheit der verbleibenden Tiere zu schützen, wurden vorsorglich 8.000 Tiere getötet. Die Entscheidung geschah in enger Abstimmung mit der Taskforce Tierseuchen des Sozialministeriums, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Am kommenden Montag, den 10. November, wird das Landratsamt zwei Allgemeinverfügungen zur Stallpflicht und zu notwendigen Sperrzonen veröffentlichen. Es handelt sich hierbei um eine präventive Maßnahme, nachdem im Stadtgebiet Leipzig bereits mehrere infizierte Wildvögel, darunter ein Kranich und ein Schwan, sowie eine Graugans am Markkleeberger See festgestellt wurden. Die Sozialministerin, Petra Köpping (SPD), empfiehlt allen Geflügelhaltern, ihre Tiere in Ställen unterzubringen und strenge Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Die richtige Vorsorge

Damit die Geflügelhalter auf der sicheren Seite sind, sollten sie nicht nur ihre Tiere in Ställe bringen, sondern auch sicherstellen, dass alle Beschäftigten im Betrieb Schutzkleidung tragen und vor dem Betreten des Stalls die Hände desinfizieren und das Schuhwerk wechseln. Sollte jemand verendete Wildvögel finden, ist es wichtig, diese umgehend dem zuständigen Veterinäramt zu melden.

Diese Maßnahmen folgen einem besorgniserregenden Trend: Die ersten Fälle der Geflügelpest bei Wildtieren im Freistaat Sachsen zeigen, dass die Tierseuche auch hierzulande immer mehr Fuß fasst. Tierärzte und Behörden stehen in Alarmbereitschaft, und man hofft, mit diesen präventiven Schritten die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen.

Ein Blick auf die Kommunikationsmöglichkeiten

Gizmodo.

Die Kombination aus verantwortungsvollem Handeln bei der Geflügelhaltung und effektiver Kommunikation über moderne Medien kann helfen, die Ausbreitung der Vogelgrippe einzudämmen. In solchen Zeiten ist Zusammenhalt wichtiger denn je – sowohl unter den Tierhaltern als auch in der gesamten Gemeinde.