Rassistische Gewalt: 60-Jähriger Libyer in Meißen angegriffen!

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Ein 60-jähriger Libyer wurde in Meißen rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Täter ist flüchtig, Hinweise erbeten.

Ein 60-jähriger Libyer wurde in Meißen rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Täter ist flüchtig, Hinweise erbeten.
Ein 60-jähriger Libyer wurde in Meißen rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Täter ist flüchtig, Hinweise erbeten.

Rassistische Gewalt: 60-Jähriger Libyer in Meißen angegriffen!

In den letzten Tagen gab es in und um Meißen einige bemerkenswerte Vorfälle, die die lokale Bevölkerung in Atem halten. Am 3. November 2025 kam es zu einem widerwärtigen Übergriff auf einen 60-jährigen Libyer, der in Richtung der Altstadt unterwegs war. Laut Diesachsen ereignete sich der Vorfall gegen 17:30 Uhr an der Karl-Richter-Hirschberg-Brücke. Unbekannter Weise wurde der Libyer von einem Mann überholt und unvermittelt geschlagen. Bei dem Versuch, ein Foto des Angreifers zu machen, sah sich das Opfer erneut einem Angriff ausgesetzt. Zum Glück erlitt er nur leichte Verletzungen, doch der Täter, der eine auffällige Beschreibung hatte – etwa 1,70 Meter groß mit kurzem, dunklem bis grauem Haar und rötlichem Vollbart – flüchtete vom Tatort. Der Staatsschutz hat bereits Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich an die Polizeidirektion in Dresden zu wenden.

Nicht weit entfernt kam es ebenfalls zu einem Einbruch in Riesa, wo ein 45-jähriger Mann gegen 23:35 Uhr in ein leerstehendes Gebäude eindrang. Mit einem Sachschaden von rund 2.000 Euro hinterließ er sein Werk, bevor die Polizei eingreifen konnte. Ein Zeuge hatte den Vorfall beobachtet und die Beamten alarmiert, die den Verdächtigen noch vor Ort festnehmen konnten. Die Ermittlungen laufen derzeit noch.

Kollisionsunfall mit E-Scooter

Am selben Tag konnte ein 61-jähriger E-Scooter-Fahrer sein Glück nicht mehr fassen. Um 14:55 Uhr stieß er in der Brandenburger Straße gegen einen Hyundai ix20 und machte sich dann aus dem Staub. Der Fahrer wurde jedoch schnell ermittelt, und ein Atemalkoholtest ergab alarmierende 1,3 Promille. Damit reiht sich dieser Vorfall in die besorgniserregenden Statistiken zu E-Scooter-Unfällen ein, die im Jahr 2024 sprunghaft angestiegen sind. Laut Tagesschau gab es im letzten Jahr über 12.000 Unfälle; dies entspricht einem Anstieg von 27 Prozent im Vergleich zu 2023. Tragischerweise verloren 27 Menschen, die sich auf E-Scootern befanden, ihr Leben, während eine Vielzahl von weiteren Unfällen zahlreiche Verletzungen nach sich zog.

Besonders auffällig ist, dass die jüngeren Fahrer hier stark vertreten sind: Rund 50 Prozent der Verunglückten waren unter 25 Jahren. Auffällig ist auch, dass mehr als die Hälfte der Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern, hauptsächlich Autos, endeten. Zudem war das Fahren unter Alkoholeinfluss in 12 Prozent der Fälle eine nachgewiesene Unfallursache.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Ein weiterer Vorfall in Meißen involvierte einen 52-jährigen Autofahrer, der am gleichen Tag um 17:15 Uhr an der Altstadtbrücke gestoppt wurde, weil er seinen Führerschein nicht vorweisen konnte. Ein Atemalkoholtest zeigte rund 0,8 Promille an, was auch hier zu Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss führte.

Diese Ereignisse werfen ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage in der Region und unterstreichen die Notwendigkeit, auf das eigene Verhalten im Straßenverkehr zu achten. Die lokale Polizei appelliere an alle, verantwortungsvoll zu handeln und im Notfall sofort auf die Behörden zuzugehen.