Freiberg wählt: Kandidaten mit großen Visionen für die Stadt!

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Am 28.09.2025 finden in Freiberg Oberbürgermeisterwahlen statt. Fünf Kandidaten stellen ihre Visionen und Ziele vor.

Am 28.09.2025 finden in Freiberg Oberbürgermeisterwahlen statt. Fünf Kandidaten stellen ihre Visionen und Ziele vor.
Am 28.09.2025 finden in Freiberg Oberbürgermeisterwahlen statt. Fünf Kandidaten stellen ihre Visionen und Ziele vor.

Freiberg wählt: Kandidaten mit großen Visionen für die Stadt!

Am 28. September 2025 stehen die Oberbürgermeisterwahlen in Freiberg bevor und gleich fünf Kandidaten stellen sich den Herausforderungen, die die Stadt und ihre Bürger betreffen. In einem lebhaften Austausch über ihre Ziele und Visionen haben sie ihre Strategien vorgestellt, um Freiberg noch lebenswerter zu gestalten.

Bei diesen Wahlen sind die Themen Stadtausbauförderung, Wirtschaft und die Lebensqualität der Bürger von zentraler Bedeutung. Während die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind, ist für den Fall, dass im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erzielt, ein zweiter Wahlgang am 26. Oktober 2025 vorgesehen. Hier reicht die einfache Mehrheit für den Einzug ins Rathaus.

Kandidaten und ihre Visionen

Christian Pudack, der parteilose Kandidat, der von der Bürgerinitiative „Freiberg für alle“, der SPD, den Linken und den Grünen unterstützt wird, hat klare Vorstellungen für die Stadt: „Ich möchte Freiberg attraktiv für Zuzügler und bestehende Bewohner machen“, sagt der Leiter des Freiberger Krankenhauses. Zudem plant er eine intensivere Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie und möchte die Innenstadt durch Radwege und mehr Grünflächen aufwerten. Hierbei sieht er jedoch eine Kluft zwischen Wunsch und Machbarem, die zuerst angegangen werden muss – speziell in Bezug auf die Haushaltslage der Stadt.

Als Unternehmer setzt Jens Uhlemann von der AfD auf pragmatische Lösungen. Er möchte nicht nur die Stadt durch schwierige Zeiten steuern, sondern auch den Bau einer Umgehungsstraße vorantreiben, bessere Verkehrslösungen in der Innenstadt schaffen und das Freibad sanieren. „Der Bahnhofsumbau muss endlich beendet werden“, stellt er klar.

Mit einem besonderen Fokus auf wirtschaftliche Entwicklung stellt Phillip Preißler von den Freien Wählern Mittelsachsen fest, dass Freiberg bereits auf einem guten Weg sei. „Ich möchte die Stadt familienfreundlicher gestalten“, so der Büroleiter des Oberbürgermeisters, der auch mehr Touristen anziehen und das Welterbezentrum in der Innenstadt endlich fertigstellen will.

Steve Ittershagen, der CDU-Kandidat, betont die Notwendigkeit neuer Gewerbegebiete und eine solide Haushaltsführung. Auch ihm ist es wichtig, die Stadtgesellschaft näher zusammenzubringen, um gemeinsamen Herausforderungen zu begegnen.

Der parteilose Stefan Krinke, Ingenieur an der TU Bergakademie, verfolgt einen weiteren Ansatz: Er möchte die medizinische Versorgung der Stadt durch Fördermittel verbessern und die Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs optimieren. Außerdem liegt ihm die Schaffung einer Umgehungsstraße für den Schwerlastverkehr am Herzen.

Wirtschaft, Finanzen und Verkehr

Ein gemeinsames Anliegen der Kandidaten ist die wirtschaftliche Stabilität Freibergs. Dabei gilt es, die städtischen Finanzen im Griff zu behalten und geplante Ausgaben an die Einnahmen anzupassen. „Wir müssen sicherstellen, dass Investitionen in die städtische Infrastruktur gewährleistet werden“, unterstreicht Steve Ittershagen und verweist auf die Bedeutung der verkehrstechnischen Anbindung für die wirtschaftliche Entwicklung. Die Ablehnung von rot-grüner Bevormundung ist ein weiteres Argument, das einige Kandidaten vorbringen.

„Die Förderung von Bautätigkeiten in Straßen und Gebäuden muss vorangetrieben werden“, ergänzt Christian Pudack. Für ihn ist es ebenso wichtig, dass die Innenstadt durch ein Konzept aus Radwegen und Grünflächen lebendiger wird.

Die kommunalen Themen ziehen sich durch das Wahlprogramm aller Kandidaten: von der Ablehnung der Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuern über die Bereitstellung von Gewerbeflächen bis hin zur Unterstützung des Einzelhandels durch Veranstaltungen. Die Schaffung von sicheren und sauberen Lebensräumen zählt ebenfalls zu den Prioritäten.

Angesichts der vielfältigen Ideen der Kandidaten wird es spannend zu sehen, wie die Freiberg Bürgerinnen und Bürger am Wahltag entscheiden. Die Wahl könnte nicht nur den Kurs der Stadt bestimmen, sondern auch den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken.

Für weitere Informationen zu den Wahlen und den Kandidaten können Interessierte die Artikel auf MDR Sachsen und Steiger Freiberg nachlesen.