Landärztin aus Leidenschaft: 34 Jahre für die Gesundheit in Großweitzschen
Die Landärztin Kerstin Hübner in Großweitzschen setzt seit 34 Jahren auf persönliche Gesundheitsversorgung und innovative Ansätze.

Landärztin aus Leidenschaft: 34 Jahre für die Gesundheit in Großweitzschen
In Großweitzschen, einem kleinen Ort, der oft in der ilen ländlichen Idylle verschwinden könnte, leuchtet der Einsatz der Landärztin Kerstin Hübner wie ein Lichtstrahl in der Gesundheitsversorgung. Seit 34 Jahren ist sie das Herzstück dieser Gegend und bringt nicht nur medical expertise, sondern auch ein großes Stück Menschlichkeit mit in ihre Praxis. Hübner, 63 Jahre alt, hat vor 34 Jahren den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit gewagt, und auch in Zeiten, als das Gesundheitswesen vor großen Herausforderungen stand, hat sie ihren Traum nie bereut. Sächsische.de berichtet, dass sie 1991 ihre eigene Praxis in einem Kellerraum ihres Einfamilienhauses eröffnete. Ein wagemutiger Pioniergeist, der heute in vielen ländlichen Regionen mehr denn je gefragt ist!
Ihr Ansatz, die Patienten nicht nur über Medikamente, sondern auch über „Lesemedizin“ in Form von Büchern zu behandeln, zeugt von einer cleveren Herangehensweise an die Gesundheitsversorgung. Diese Form der „Heilung“ geht weit über das Physische hinaus und spricht das ganzheitliche Wohlbefinden ihrer Patienten an. Dabei ist es für Hübner selbstverständlich, ihre Praxis so lange weiterzuführen, wie es ihre Gesundheit erlaubt.
Herausforderungen in ländlichen Regionen
In ganz Deutschland stehen Landärzte wie Hübner vor speziellen Herausforderungen, die in ländlichen Gebieten besonders ausgeprägt sind. Laut Informationen von der Bundeszentrale für politische Bildung ist die medizinische und pflegerische Versorgung ein Grundpfeiler der Daseinsvorsorge, doch in ländlichen Regionen gibt es oft deutlich weniger Gesundheitsinstitute. Dies führt zu längeren Anfahrtswegen für Patienten, was vor allem für die älteren Menschen ein großes Problem darstellt.
Die fehlenden spezialisierten Versorgungsangebote sowie die hohe Krankheitslast bei der älteren Bevölkerung machen eine ganzheitliche Betreuung oft zur Herausforderung. So ist es nicht ungewöhnlich, dass Kinderärzte in kleinen Städten rar sind und oft nur der Hausarzt zur ärztlichen Anlaufstelle wird. Da liegt durchaus viel an der innovativen Betreuung, die Hübner durch ihre Langzeitpraxen erweist.
Ein Modell für die Zukunft?
Umso bemerkenswerter ist der Einsatz von Hübner, die mit ihrem persönlichen Engagement nicht nur ihren Patienten hilft, sondern auch als Vorbild für junge Ärzte dienen könnte. Innovative Konzepte wie Telemedizin oder mobile Gesundheitsdienstleister könnten helfen, die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten zu verbessern. Hübner hat diesen Gedanken vielleicht noch nicht konkretisiert, aber ihr Ansatz ist sicherlich ein Schritt in diese Richtung.
Wie weit sich diese Ideen umsetzen lassen, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Solange kreative Köpfe wie Kerstin Hübner, die nicht nur clever, sondern auch bedacht und menschlich handeln, in der Gesundheitsversorgung aktiv sind, wird das Licht in der ländlichen medizinischen Landschaft nicht erlöschen.