Neuer Vorstand der AG Döbeln: Gemeinsam für die Zukunft der Branche!

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Am 2.11.2025 berichtet die AG Heizung, Sanitär, Klima in Döbeln über neue Wege und Herausforderungen der Branche.

Am 2.11.2025 berichtet die AG Heizung, Sanitär, Klima in Döbeln über neue Wege und Herausforderungen der Branche.
Am 2.11.2025 berichtet die AG Heizung, Sanitär, Klima in Döbeln über neue Wege und Herausforderungen der Branche.

Neuer Vorstand der AG Döbeln: Gemeinsam für die Zukunft der Branche!

Am 2. November 2025 zeigen sich die Installateure in Döbeln zusammen mit ihrer neuen Arbeitsgruppe (AG) Heizung, Sanitär, Klima in bester Verfassung. Der alte Vorstand hat sich nicht nur bewährt, sondern auch das Fundament für eine zukunftsorientierte Gemeinschaft unter dem Ägide des Fachverbands gelegt. Obermeister Burkhard Richter hebt hervor, dass die AG einen eigenen Weg nach der Gebietsreform eingeschlagen hat, um längere Anfahrtswege zu vermeiden. Dies stärkt das Miteinander und fördert den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern.

Die AG veranstaltet regelmäßig Schulungen, bei denen die Teilnehmer Zertifikate erwerben, die für ihre berufliche Praxis von Bedeutung sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die politische Vertretung der Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker, die durch den Vorstand und den Fachverband sichergestellt wird.

Energie für die Gemeinschaft

Den Zusammenhalt der AG fördern auch gemeinsame Ausfahrten, die das Gemeinschaftsgefühl stärken. Die Mitglieder sind einander bei größeren Aufträgen behilflich, etwa durch Bietergemeinschaften, was sich als kluger Schachzug erweist. Zu den Gastmitgliedern der AG zählen Unternehmen wie Veolia, die Stadtwerke Döbeln und mehrere Großhändler, was die Vielfalt und Stärke der Gemeinschaft unterstreicht.

Maik Hoffmann, der neue Vorsitzende der AG, hat große Pläne. Gemeinsam mit seinem Team, zu dem auch Franz Litzke, Marko Felgner und Sven Kempe gehören, wird angestrebt, die Gemeinschaft weiter auszubauen. Das Ziel ist klar: neue Mitglieder und Firmen gewinnen, besonders da viele erfahrene Meister bald in den Ruhestand gehen. Marko Felgner hat jedoch Bedenken geäußert, dass die rapide Erarbeitung von Gesetzen und Verordnungen die Branche unnötig belasten könnte.

Die Zukunft im Handwerk

Ein weiteres Problem bleibt der Nachwuchs. Franz Litzke berichtet, dass es zunehmend schwerfällt, junge Menschen für die Berufe des Handwerks zu begeistern, da viele Eltern andere Karrierewege bevorzugen. In den nächsten Jahren werden etwa 70 Prozent der Fachkräfte in Rente gehen, während die Zahl der jungen Leute, die nachrücken, gering bleibt. Die Ausbildung zum Facharbeiter dauert dreieinhalb Jahre, aber damit allein ist es nicht getan – auch die praktische Erfahrung spielt eine entscheidende Rolle.

Positives kann jedoch festgestellt werden: Eine Trendwende zeichnet sich ab, da immer mehr junge Menschen Interesse an den Berufen des Handwerks zeigen. Die vielseitigen Kenntnisse, die für die Tätigkeit als Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker erforderlich sind, machen den Beruf attraktiv. Elektrik, Schall- und Brandschutz sind nur einige der Herausforderungen, die es zu meistern gilt.

Die Gemeinschaft, so betont Maik Hoffmann, ist unerlässlich für den Erfahrungsaustausch unter Spezialisten. Durch Zusammenarbeit und Unterstützung kann man gemeinsam die Herausforderungen der Branche meistern und für eine starke Zukunft sorgen.