Winterdienst in Mittelsachsen: 8000 Tonnen Salz für sichere Straßen!
Die Straßenmeistereien in Mittelsachsen sind für den Winterdienst 2025 bereit, mit 28 Fahrzeugen und 8000 Tonnen Streusalz.

Winterdienst in Mittelsachsen: 8000 Tonnen Salz für sichere Straßen!
Der Winter naht und die Straßenmeistereien im Landkreis Mittelsachsen haben längst alle Vorbereitungen für die Saison abgeschlossen. An den Standorten Brand-Erbisdorf, Mühlau, Freiberg, Hainichen, Rochlitz und Döbeln stehen die Mitarbeiter bereit, um bei Schnee und schlechten Witterungsbedingungen die Straßen sicher zu halten. Laut Sächsische.de gibt es insgesamt 28 eigene Fahrzeuge, ergänzt durch fast 40 Fahrzeuge von regionalen Firmen, darunter acht Traktoren, die vertraglich gebunden wurden, um den Winterdienst zu unterstützen.
Ein nicht ganz unwesentlicher Punkt: Die Technik, egal ob Streuer oder Schneeschieber, wurde über den Sommer in der Amtswerkstatt in Hainichen gewartet. So kann man sichergehen, dass alles reibungslos funktioniert, wenn die ersten Schneeflocken fallen. Die Straßenmeistereien haben auch vorgesorgt und lagern knapp 6800 Tonnen Streusalz ein, während darauf weitere 8000 Tonnen nach einem Vergabeverfahren bereitstehen. In der vergangenen Wintersaison wurden rund 8500 Tonnen Streusalz benötigt – ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist, um sicher durch den Winter zu kommen.
Effizienz und Sicherheit
Landrat Sven Krüger hat die Bürger:innen bereits darum gebeten, beim Fahren vorsichtig zu sein, besonders wenn die Straßen wieder glatt werden. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, beginnen die Mitarbeiter um 3 Uhr morgens ihre Schichten, die bis etwa 21 oder 22 Uhr andauern. Bei extremen Wetterbedingungen sind die Straßenmeistereien sogar die ganze Nacht über im Einsatz. Und auch das zu betreuende Straßennetz hat es in sich: Mit rund 1600 Kilometern an Kreis-, Staats- und Bundesstraßen stellt es eine enorme Herausforderung dar, die Durchfahrtsbedingungen stets optimal zu halten, informiert Erzgebirge.tv.
Besonders wichtig sind auch die vorbeugenden Maßnahmen: An strategischen Schwerpunkten werden Schneezäune aufgestellt, um die Ansammlung von Schnee zu minimieren. Der Winterdienst muss nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv sein, um die Straßen sicher zu halten.
Ein Blick über den Tellerrand
Wie der Winterdienst in Mittelsachsen organisiert ist, steht auch in Verbindung mit aktuellen Entwicklungen aus der Forschung. In Österreich beispielsweise wird unter dem Titel „Wirkmodell Streuung, Räumung und Restsalz“ an einem Forschungsprojekt gearbeitet, das die Effizienz des Winterdienstes verbessern und umweltfreundlicher gestalten soll. Dabei wird untersucht, wie verschiedene Streumittel optimal eingesetzt werden können, um die Bedürfnisse von Fahrbahn und Verkehr zu berücksichtigen. Dieses Projekt wird von einem Konsortium unterstützt, darunter alle neun Bundesländer, die ASFINAG und das Bundesministerium, berichtet bmimi.gv.at.
Sobald die Temperaturen fallen und der Schnee kommt, sind die Straßenmeistereien bereit, um auch die schwierigsten Bedingungen zu meistern. Damit allen ein sicherer Winter bleibt, sind alle Beteiligten gefordert, sorgfältig und umsichtig zu handeln. Ob beim Fahren oder im Winterdienst – nur mit einem guten Händchen und verantwortungsvollem Management wird es gelingen, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.