Brücken bauen in Torgau-Oschatz: ASB und Diakonie vereint für die Gemeinschaft!
In Torgau-Oschatz starten ASB und Diakonie Projekte, um zwischen Jung und Alt Brücken zu bauen. Workshops fördern Lebenskompetenzen.

Brücken bauen in Torgau-Oschatz: ASB und Diakonie vereint für die Gemeinschaft!
In der Region Torgau-Oschatz tut sich was – und das nicht nur zur Adventszeit. Zwei bedeutende Initiativen, die von der Gemeinschaft stark unterstützt werden, setzen sich aktiv dafür ein, Menschen zusammenzubringen und Brücken zwischen den Generationen zu bauen. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) geht mit seinem neuen Projekt „Lebenskompetenz gemeinsam erleben“ voran.
Dieses Projekt, das im kommenden Januar seine Pforten öffnet, hat sich zum Ziel gesetzt, das Miteinander von Jung und Alt zu fördern. Geschäftsführer Thomas Reichel hebt besonders hervor, wie wichtig der Austausch und das gegenseitige Lernen sind. „Einsamkeit im ländlichen Raum kann ein großes Problem darstellen. Daher wollen wir mit unseren Angeboten neue Begegnungsräume schaffen“, erläutert er. Zentraler Treffpunkt wird das ASB-Servicehaus in Oschatz sein, wo eine Vielzahl an Workshops und dezentralen Angeboten in Handwerksbetrieben sowie sozialen Einrichtungen geplant sind.
Vielfältige Themen und ehrenamtliche Unterstützung
Die Themen, die im Rahmen dieses Projekts angeboten werden, sind vielfältig und reichen von gesellschaftlichen Kompetenzen über Gesundheit und Bewegung bis hin zu Tradition und Handwerk. Um eine breite Wissensweitergabe zu ermöglichen, sucht der ASB zudem nach ehrenamtlichen Unterstützern, die ihr Wissen teilen möchten. Es ist wichtig, dass alle Angebote kostenlos bleiben, sodass niemand ausgeschlossen wird.
Zusätzlich zur Initiative des ASB engagiert sich das Diakoniewerk Oschatz-Torgau in der gleichen Richtung. Seit über 30 Jahren bietet die Diakonie Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen an und wird ebenfalls Teil der LVZ-Aktion „Ein Licht im Advent“ zur Finanzierung ihrer Projekte. Dabei soll das Diakoniewerk am Kirchplatz 2 renoviert werden, um künftig einladender zu wirken.
Ein Ort der Begegnung
Ein weiterer Punkt im Rahmen der Neugestaltung ist die Umgestaltung des Gartens zu einem echten Treffpunkt. Hier sind farbige Wände, Lichtakzente und gemütliche Sitzgelegenheiten geplant. Auch eine Kräuter- oder Blühwiese soll dazu beitragen, dass der Garten ein lebendiger und einladender Ort für Menschen aller Lebensphasen wird.
Die Unterstützung der Kirchgemeinde Oschatzer Land bei der Gartengestaltung macht deutlich, dass die Gemeinschaft stark hinter diesen Initiativen steht. Diese Projekte sollen nicht nur die soziale Isolation bekämpfen, sondern auch dazu beitragen, ein Gemeinschaftsgefühl zu fördern, das in der heutigen Zeit oft verloren geht.
Wie die Region Torgau-Oschatz mit diesen innovativen Ansätzen beweist, sind Zusammenhalt und Unterstützung in der Gemeinschaft keine bloßen Worte, sondern eine lebendige Praxis. Man darf gespannt sein, wie sich die Projekte entwickeln und welche Auswirkungen sie auf das Zusammenleben der Menschen in der Region haben werden.
Eine herzliche Einladung an alle Interessierten: bleiben Sie dran und unterstützen Sie diese wichtigen Initiativen, um das Miteinander zu fördern! Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel der LVZ.