Gemeinsam gegen Einsamkeit: Diakoniewerk stärkt Oschatz' Gemeinschaft!

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Das Diakoniewerk Oschatz-Torgau unterstützt seit 1998 Hilfesuchende in Nordsachsen und fördert Gemeinschaft und Teilhabe.

Das Diakoniewerk Oschatz-Torgau unterstützt seit 1998 Hilfesuchende in Nordsachsen und fördert Gemeinschaft und Teilhabe.
Das Diakoniewerk Oschatz-Torgau unterstützt seit 1998 Hilfesuchende in Nordsachsen und fördert Gemeinschaft und Teilhabe.

Gemeinsam gegen Einsamkeit: Diakoniewerk stärkt Oschatz' Gemeinschaft!

Einsamkeit ist ein Thema, das viele Menschen betrifft – egal, ob jung oder alt, egal, ob sie mit gesundheitlichen Einschränkungen kämpfen oder allein leben. Das Evangelische Diakoniewerk Oschatz-Torgau nimmt sich dieser Herausforderung an und bietet Unterstützung genau dort, wo sie gebraucht wird. Wie die LVZ berichtet, setzt sich das Diakoniewerk klug ein, um Menschen in sozialer Not zu helfen und Gemeinschaft zu fördern.

Das Diakoniewerk, welches 1998 gegründet wurde, kann auf ein starkes Team von über 130 Mitarbeitenden sowie zahlreiche ehrenamtliche Helfer:innen zählen. Diese engagieren sich in vielfältigen Bereichen wie der Altenhilfe, Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Suchtkrankenhilfe. Die wachsende Zahl an Hilfesuchenden in der Region ist alarmierend; die Pandemie hat das Problem der Einsamkeit zusätzlich verschärft. Rund ein Drittel der Deutschen gibt an, sich manchmal einsam zu fühlen, und ein Fünftel kämpft sogar mit starkem Einsamkeitsgefühl, wie auch in einer Initiative der letzten Bundesregierung im Jahr 2023 zusammengefasst wurde.

Gemeinschaft leben: Aktionen und Angebote

Eine besondere Aktion des Diakoniewerks ist „Ein Licht im Advent“, die Räume für Gemeinschaft und Zuversicht schafft. Neben regelmäßigen Kreativtreffs und Kaffeeverabredungen, die im neuen Raum für Selbsthilfegruppen und Begegnungen stattfinden, wird auch ein neues Projekt zur Verschönerung des Diakoniewerks angepackt. Geschäftsführerin Janet Liebich hebt hervor, dass frische Farben und einladende Räume eine Notwendigkeit darstellen, um einladende Bedingungen zu schaffen. Das Angebot ist genausowenig auf Fördergelder und Spenden angewiesen, wie die zahlreichen weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der Einsamkeit.

Die Diakonie orientiert sich am diakonischen Leitbild und dem christlichen Menschenbild, fördert Wertschätzung und Teilhabe. Menschen, die in seelische oder psychische Schwierigkeiten geraten sind, finden hier ebenso Anlaufstellen, wie junge Mütter oder Menschen, die Unterstützung im Pflegebereich benötigen. Angebote wie Frauenfrühstücke und gemeinschaftliche Spaziergänge schlagen Brücken und laden zum Mitmachen ein.

Einsamkeit: Ein gesellschaftliches Problem

Der gesellschaftliche Druck zur sozialen Isolation zeigt hier seine ernsten Gesichter. Einsamkeit hat gesundheitlich ähnliche Auswirkungen wie Rauchen oder Fettleibigkeit, und das Risiko, an Depressionen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken, steigt dramatisch mit der Einsamkeit. Studien zeigen, dass insbesondere Alleinlebende und Menschen mit niedrigem Einkommen stark betroffen sind. Die Diakonie Hessen hebt hervor, dass bürgerschaftliches Engagement eine Hauptrolle beim Abbau von Einsamkeit spielt und die soziale Integration fördert.

Für viele, die sich verloren fühlen, könnten die Angebote im Diakoniewerk Oschatz-Torgau der erste Schritt zurück in eine Gemeinschaft sein. Es bleibt zu hoffen, dass andere Regionen diesem positiven Beispiel folgen und ähnliche Initiativen zur Bekämpfung von Einsamkeit und Isolation ins Leben rufen. Schließlich gilt es, den Menschen, die im Schatten stehen, wieder einen Platz im hellen Licht der Gesellschaft zu bieten.