Polizei startet Blitz-Offensive: Sicherheit rund um Grundschulen erhöhen!

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Polizei Sachsen verstärkt ab 11. August 2025 Kontrollen an Grundschulen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Polizei Sachsen verstärkt ab 11. August 2025 Kontrollen an Grundschulen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Polizei Sachsen verstärkt ab 11. August 2025 Kontrollen an Grundschulen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Polizei startet Blitz-Offensive: Sicherheit rund um Grundschulen erhöhen!

Die Schule hat bald wieder begonnen, und das bedeutet, dass die Straßen rund um die Schulen besonders im Fokus stehen. Ab dem 11. August 2025 wird die Polizei in Sachsen die Aktion „Die Schule hat begonnen!“ ins Leben rufen. Diese verstärkte Aktion erstreckt sich über drei Wochen und legt den Schwerpunkt auf die Überwachung von Tempolimits in der Nähe von Grundschulen. Ziel ist es, das Bewusstsein der Autofahrer für die Gefahren an Schulen zu schärfen und die Unfallzahlen signifikant zu senken. Der ADAC Sachsen unterstützt die Initiative und betont, wie wichtig Verkehrssicherheit für Kinder ist.

Insgesamt werden 178 Grundschulen sowie 75 Oberschulen im Einzugsbereich der Polizeidirektion Dresden in den Kontrollfokus geraten. Die genauen Zeiten und Standorte der Kontrollen werden jedoch im Voraus nicht bekannt gegeben, was die Autofahrer auf Trab halten soll. Im Vorjahr fanden landesweit fast 1400 Kontrollaktionen statt, darunter 1279 direkt vor Grundschulen, wobei 3485 Verkehrsverstöße registriert wurden. Besonders häufig waren Geschwindigkeitsüberschreitungen, von denen 2442 Fahrer betroffen waren. Über 500 von ihnen mussten mit Bußgeldern rechnen, bei einem besonders schwerwiegenden Verstoß wurde ein Autofahrer im Raum Görlitz mit 42 km/h über dem Limit erwischt.

Verkehrsverstöße im Detail

Die geltenden Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen variieren und hängen von der Höhe der Überschreitung ab:

Überschreitung Bußgeld
Bis 10 km/h 30 Euro
Ab 21 km/h 115 Euro und ein Punkt in Flensburg
Gravierende Verstöße Bis zu 800 Euro und bis zu drei Monate Fahrverbot

Ein weiterer besorgniserregender Punkt sind die unsachgemäße Sicherungen von Kindern im Auto. Im letzten Jahr wurde in 109 Fällen festgestellt, dass Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert waren. Glücklicherweise gab es in Dresden seit 2020 keinen tödlichen Verkehrsunfall mit Kindern und die Zahl der schwer verletzten Kinder ist auf 21 im Jahr 2024 gesunken.

Der Einsatz von Blitzern

Für die Kontrollen kommen sowohl stationäre als auch mobile Blitzer zum Einsatz, die mit verschiedenen Technologien wie Radar, Laser und Induktionsschleifen arbeiten. Blitzer und Radarfalle sind wichtige Werkzeuge, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, insbesondere an Unfallschwerpunkten. In Deutschland sind Blitzer- und Radarwarngeräte während der Fahrt verboten, und Verstöße gegen dieses Verbot können mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet werden.

Ein Grund für die regelmäßige Kontrolle ist, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen nach wie vor die häufigste Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr sind. Alleine im Jahr 2024 wurden über 1,8 Millionen Geschwindigkeitsverstöße bei Männern registriert, bei Frauen waren es etwa 547.000. Für die Polizei und Verkehrssicherheitsbeauftragten ist klar: Hier ist Handlungsbedarf gefragt, um Kinder und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Die bundesweite Diskussion über Blitzer zeigt auch, dass einige Städte hohe Einnahmen durch Verkehrsverstöße erzielen, was dann oft zu Fragen über die Wirtschaftlichkeit der Kontrollen führt. Dennoch bleibt das Hauptziel, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und umso mehr Kinder vor Unfällen zu schützen.

Ein Appell an alle Autofahrer: Seien Sie verantwortungsbewusst und achten Sie auf die Verkehrszeichen, insbesondere in der Nähe von Schulen. Schließlich liegt uns allen die Sicherheit unserer Kinder am Herzen.