Internetbetrug in Pirna: Wie Sieglinde Bach 1499 Euro verlor!

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Computerbetrug in Pirna: Sieglinde Bach, 69, wurde Opfer eines Internetbetrugs, verlor 1499 Euro und sucht Unterstützung.

Computerbetrug in Pirna: Sieglinde Bach, 69, wurde Opfer eines Internetbetrugs, verlor 1499 Euro und sucht Unterstützung.
Computerbetrug in Pirna: Sieglinde Bach, 69, wurde Opfer eines Internetbetrugs, verlor 1499 Euro und sucht Unterstützung.

Internetbetrug in Pirna: Wie Sieglinde Bach 1499 Euro verlor!

Was für ein Schock! Sieglinde Bach, eine 69-jährige Frau aus Pirna, erlebte am 2. Juni einen Computer-Virus-Vorfall, der sie in die Abgründe des Internetbetrugs stürzte. Wie die Sächsische berichtet, erschien plötzlich ein Fenster mit der alarmierenden Meldung „Sie haben einen Virus“ auf ihrem Bildschirm. Nach einem nervenaufreibenden Neustart, der nichts half, kontaktiert sie das „Microsoft-Service“, das ihr am Telefon die Hilfe eines gebrochen Deutsch sprechenden Mannes anbot.

Der Anrufer überredete Sieglinde, ihm Zugang zu ihrem PC zu gewähren. Mit geschickten Fragen zu ihren Online-Konten sorgte er dafür, dass sie ihm nicht nur ihre Passwörter, sondern auch ein Überweisungsauftrag über 1499 Euro anvertraute, mit der Versicherung, dass sie das Geld am nächsten Tag zurückbekommen würde. Dies war der Beginn eines finanziellen Albtraums. Am nächsten Tag war ihr Konto jedoch um 1000 Euro im Minus. Sieglinde, die von einer Rente von 790 Euro und 170 Euro vom Sozialamt lebt, blieb auf sich allein gestellt.

Die Folgen des Betrugs

Die von der Sächsischen dokumentierten Folgen waren verheerend. Sie versuchte verzweifelt, die Überweisung rückgängig zu machen, stieß dabei aber sowohl bei ihrer Bank als auch bei der Polizei auf taube Ohren. Dank der Unterstützung ihres Sohnes, der Programmierer ist und feststellte, dass der Anruf aus den USA kam, und finanzieller Hilfe ihrer Schwiegertochter und einer Freundin fand sie schließlich einen Ausweg aus der Misere.

Durch die Opferhilfe in Pirna konnte Sieglinde einen Antrag auf Unterstützung durch die Stiftung Lichtblick stellen und erhielt damit 500 Euro, um ihre Schulden etwas zu lindern. Die restlichen 500 Euro zahlt sie nun monatlich zurück. Sieglinde, die im Laufe ihres Lebens viele Herausforderungen gemeistert hat und sich ehrenamtlich engagiert, warnt andere: „Seid vorsichtig im Internet und reagiert skeptisch auf Angebote!“

Ein besorgniserregender Trend

Im vergangenen Jahr verzeichnete Deutschland alarmierende 743.000 Fälle von Internetbetrug, wobei jeder vierte Deutsche in irgendeiner Weise betroffen war. Das zeigt, wie wichtig es ist, besonders mit Online-Diensten vorsichtig umzugehen und sich über Sicherheitsvorkehrungen zu informieren, wie sie auch für Office-Dienste von Microsoft empfohlen werden.

Während sich die digitale Welt stets weiterentwickelt, ist es von großer Bedeutung, immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu bleiben und sich über sichere Arbeitsmethoden in Online-Umgebungen zu informieren. Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen, doch verschenken Sie auch nicht Ihr Vertrauen an das Internet.