Bürgermeister kämpft gegen Wolfsangst: Petition sorgt für Aufsehen!

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Bürgermeister Grimm fordert mit einer Petition im Thüringer Landtag Maßnahmen zur Regulierung des Wolfbestands wegen wachsender Ängste.

Bürgermeister Grimm fordert mit einer Petition im Thüringer Landtag Maßnahmen zur Regulierung des Wolfbestands wegen wachsender Ängste.
Bürgermeister Grimm fordert mit einer Petition im Thüringer Landtag Maßnahmen zur Regulierung des Wolfbestands wegen wachsender Ängste.

Bürgermeister kämpft gegen Wolfsangst: Petition sorgt für Aufsehen!

In den letzten Jahren sind die Wölfe in Deutschland, und speziell in Thüringen, vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Der Bürgermeister von Großbreitenbach, Peter Grimm, hat nun einen Schritt unternommen, der für viele Menschen von großem Interesse ist. In seiner Petition, die mittlerweile von über 3000 Unterstützern getragen wird, macht er auf die wachsenden Ängste vor dem Wolf aufmerksam. Diese Sorgen sind nicht unbegründet, denn seit der Rückkehr des Wolfes vor etwa zehn Jahren ist die Anzahl dieser Tiere inzwischen auf schätzungsweise 25 angewachsen. Die alte Problematik zwischen Mensch und Tier ist damit wieder vollends im Gespräch. Wie insuedthueringen.de berichtet, hat der Wolf insbesondere bei Spaziergängen und Wanderungen in der Natur für ein mulmiges Gefühl gesorgt.

Die Petition zielt darauf ab, die Thüringer Landesregierung zur Änderung des Thüringer Jagdgesetzes zu bewegen, um eine Regulierung des Wolfsbestands zu ermöglichen. Grimm und viele Bürgerinnen und Bürger äußern Sorgen über die Sicherheit der Menschen und die potenziellen Übergriffe auf Haustiere. Bäuerliche Betriebe sind besonders betroffen, viele stehen vor der Entscheidung, ihre Hobby-Nutztierhaltung aufzugeben. Wie thueringer-landtag.de vermeldet, werden viele Vorfälle, in denen Wölfe Nutztiere reißen, nicht gemeldet. Dies geschieht oft, weil die betroffenen Landwirte keine Aussicht auf Entschädigung haben.

Die Faktenlage zu den Wölfen

In Deutschland sind Wölfe seit etwa 150 Jahren ausgerottet gewesen. Erst mit der Geburt der ersten Wolfswelpen im Jahr 2000 in der sächsischen Oberlausitz kehrte das Tier langsam zurück in seine einstigen Lebensräume. Mittlerweile leben deutschlandweit 209 Wolfsrudel und 46 Paare, wobei sich die Wolfspopulation in den letzten Jahren zwar stabilisiert hat, aber das Wachstum sich deutlich verlangsamt. NABU hebt hervor, dass es in Deutschland geeignete Regionen für Wölfe gibt, mit Ausnahme der Städte Hamburg, Berlin und Bremen.

Die Sorgen in der Bevölkerung entstehen nicht nur durch die rissenden Wölfe, sondern auch durch die gefühlte Bedrohung bei Aufenthalten in der Natur. Spaziergänge und Wanderungen sind für viele nicht mehr unbeschwert, da die Verunsicherung, vor allem bezüglich Jungtieren in der Weidesaison, wächst. Die angespannte Situation für die Landwirte lässt sich kaum übersehen: Herdenschutz im Thüringer Wald wird als nahezu unmöglich angesehen, was die Existenz vieler Betriebe gefährdet. Der Wolf mag ein faszinierendes Tier sein, aber für die Menschen im Land Rheinland-Pfalz bringt sein Comeback auch viel Unsicherheit mit sich, die jetzt angegangen werden muss.

Die Unterstützung der Petition hat das Thema nun auch ins politische Licht gerückt, und der Thüringer Landtag wird sich damit befassen. Bürgermeister Grimm hofft, dass zukünftig wirksame Maßnahmen zur Regulierung des Wolfsbestandes ergriffen werden. Die Diskussion um diese heikle Thematik ist eröffnet, und die Bürger sind eingeladen, sich daran zu beteiligen. Das Anliegen scheint im ganzen Land auf fruchtbaren Boden zu fallen, und es bleibt spannend zu beobachten, wie die Entscheidungsträger reagieren.