Greifswalder FC erneut ohne Sieg: Drama in Erfurt endet bitter!

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Rot-Weiß Erfurt sichert sich am 11.08.2025 einen knappen 3:2-Sieg gegen Greifswalder FC in der Regionalliga Nordost.

Rot-Weiß Erfurt sichert sich am 11.08.2025 einen knappen 3:2-Sieg gegen Greifswalder FC in der Regionalliga Nordost.
Rot-Weiß Erfurt sichert sich am 11.08.2025 einen knappen 3:2-Sieg gegen Greifswalder FC in der Regionalliga Nordost.

Greifswalder FC erneut ohne Sieg: Drama in Erfurt endet bitter!

Am 10. August 2025 schlägt der Greifswalder FC ein weiteres Kapitel in der noch jungen Saison der Regionalliga Nordost auf. Mit einem spannenden, aber letztlich unglücklichen 2:3 gegen den FC Rot-Weiß Erfurt mussten die Greifswalder erneut ohne Sieg in dieser Begegnung vom Platz gehen. Es war das siebte Aufeinandertreffen der beiden Teams, und Greifswald ist auch nach diesem Spiel gegen Erfurt weiterhin ohne Punktgewinn.

Bereits in der vierten Minute wurde das Spiel für die Greifswalder zum Kritischen: Obed Ugondu brachte die Gastgeber in Führung. Diese frühe Schrecksekunde ließ die Defensive des GFC zunächst hilflos erscheinen, und so folgte in der 37. Minute das 2:0 durch Ben-Luca Moritz, dessen Distanzschuss von Marco Wolf vorbereitet wurde. Bis zur Halbzeit gelang es dem GFC nicht, sich gegen die kompakten Erfurter Reihen durchzusetzen und das Spiel zu wenden. Mit einem 0:2 ging es in die Kabine.

Packende zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel bewies Erfurt seine Stärke. Ein Handspiel von Edgar Kaizer resultierte in einem Elfmeter, den Maxime Awoudja zur komfortablen 3:0-Führung verwandelte. Mit einem ersten Torschuss gelang Osman Atilgan in der 53. Minute der Anschlusstreffer für Greifswald. Hoffnung keimte auf, doch die Dinge nahmen eine chaotische Wendung.

Zunächst sah Phillip Aboagye (Erfurt) Rot für ein Foulspiel an Joe-Joe Richardson, und auch Marco Wolf musste nach einer Gelb-Roten Karte früh den Platz verlassen. In Überzahl drückte der GFC, doch die ersehnte Wende blieb aus. Lucas Vierling, der Kapitän der Greifswalder, erhielt ebenfalls Gelb-Rot, was die Lage weiter zuspitzte. Schließlich erzielte Osman Atilgan erneut das 3:2, doch das Ziel, den Ausgleich zu erzielen, schien unerreichbar. Erfurts Torwarttrainer Patrick Ecke sah in der hektischen Schlussphase ebenfalls Rot für sein Meckern, was die Erfurter auf nur noch neun Feldspieler reduzierte.

Ein Spiel voller Emotionen

Insgesamt verfolgten 6.462 Zuschauer das packende Duell in der Thüringer Landeshauptstadt. Die Stimmung war angespannt, die Spieler gaben alles. Trotz der drückenden Überzahl in der zweiten Halbzeit war Greifswald nicht in der Lage, den Ausgleich zu erzielen. In der letzten Minute sorgte Erfurts Sofiane Ikene beinahe mit einem Eigentor für Nervenkitzel, doch der Schlusspfiff fiel nach einer heftigen elfminütigen Nachspielzeit.

Nach dieser Niederlage steht der Greifswalder FC nach dem dritten Spieltag auf dem 11. Tabellenplatz der Regionalliga Nordost. Während der FC Rot-Weiß Erfurt weiterhin ungeschlagen bleibt und nun nach drei Spielen auf neun Punkte kommt, wird Greifswald an seiner Leistung arbeiten müssen.

Für weitere Informationen zu Zuschauerzahlen und dem Verlauf der Liga können Sie die Seiten von kicker und NDR sowie Sportschau konsultieren.