Sonderausstellung: Gera zeigt das pulsierende Leben der 80er Jahre!
Erleben Sie die Sonderausstellung "Das waren die 80er!" im Stadtmuseum Gera, die ab 21. November 2025 die DDR-Zeit thematisiert.

Sonderausstellung: Gera zeigt das pulsierende Leben der 80er Jahre!
Immer wieder sorgt Gera für Schlagzeilen, und nun steht die Stadt ganz im Zeichen der kommenden Sonderausstellung “Das waren die 80er! Gera im letzten Jahrzehnt der DDR”. Diese Ausstellung wird von Gera.de beworben und öffnet ihre Tore am 21. November 2025, um bis zum 31. Mai 2026 die Besucher in die turbulente Zeit der 1980er Jahre zu entführen.
In der Schau wird ein breites Spektrum beleuchtet: Von der städtebaulichen und wirtschaftlichen Förderung Geras zwischen 1980 und 1990 bis hin zu den ganz normalen Alltagsgeschichten der Bürgerinnen und Bürger. Dabei wird auch der markante Um- und Neubau der Innenstadt, der 1984 weitgehend abgeschlossen war, thematisiert. Die moderne Gestaltung führte allerdings auch zur Vernichtung größerer Teile der historischen Altstadt, was viele Geraner bis heute beschäftigt.
Gera: Ein Blick in die Geschichte
Die Wurzeln Geras reichen bis in die Altsteinzeit zurück. Erste urkundliche Erwähnung fand die Stadt bereits im 10. Jahrhundert, und die Gründung als Kolonialstadt kam im frühen 13. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wandelte sich Gera zur Industriestadt, wobei die Textilproduktion lange die dominierende Rolle spielte. Tragische Wendungen erlebte die Stadt während und nach den verheerenden Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg. Diese und viele andere Kapitel der Stadtgeschichte werden in der Ausstellung lebendig gemacht. Dies gilt insbesondere für die Zeit von 1952 bis 1990, als Gera die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks der DDR war, wie Wikipedia festhält.
Die 1980er Jahre stellten für Gera eine besondere Phase dar. Mit einer Bevölkerungszahl von 134.000 am Ende des Jahrzehnts erlebte die Stadt einen enormen Aufschwung. Die Elektroindustrie etablierte sich zum führenden Industriezweig und schuf zahlreiche neue Arbeitsplätze, was vielen Menschen eine Perspektive bot.
Das Leben in den 80ern
Besucher der Ausstellung dürfen sich auf eine bunte Darstellung des Alltags entlang von Themen wie Wohnen, Musik, Freizeit, Mode und Schule freuen. Das Lebensgefühl und die kulturellen Anzeichen dieser Zeit werden durch viele Exponate anschaulich vermittelt. Die Schau wird nicht nur die Entwicklung der Stadt festhalten, sondern auch die Atmosphäre der 80er Jahre, die für viele ein Schlüsselmoment war.
Mit dieser umfassenden Rückschau lädt Gera nicht nur seine Bürger, sondern auch die Gäste von außerhalb ein, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und die Stadt in einem neuen Licht zu sehen. Ein Blick, der sich lohnt, tunlichst in den nächsten Monaten während der Ausstellung!