Schwimmparadies Jena: KI-Überwachung für höchste Sicherheit der Badegäste!

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Das Schwimmparadies Jena integriert ab 8. Oktober 2023 KI-Technologie zur Verbesserung der Sicherheitsüberwachung für Badegäste.

Das Schwimmparadies Jena integriert ab 8. Oktober 2023 KI-Technologie zur Verbesserung der Sicherheitsüberwachung für Badegäste.
Das Schwimmparadies Jena integriert ab 8. Oktober 2023 KI-Technologie zur Verbesserung der Sicherheitsüberwachung für Badegäste.

Schwimmparadies Jena: KI-Überwachung für höchste Sicherheit der Badegäste!

Was tut sich im Schwimmparadies Jena? Ab dem 8. Oktober 2023 gehört eine Smartwatch zur Standardausstattung des Aufsichtspersonals im Schwimmbad. Damit sollen die Badegäste sicherer und besser geschützt werden. Das innovative System, das unter dem Namen „Lynxight“ bekannt ist, nutzt künstliche Intelligenz (KI) und kommt bereits mit 12 Kameras über den Becken der Sportschwimmhalle zum Einsatz. Stadtwerke Jena berichtet, dass diese Kameras Bewegungen und Positionen der Schwimmer registrieren und als kleine Punkte im System darstellen.

Die gesammelten Daten werden lokal für 48 Stunden gespeichert, und einige ausgewählte Informationen werden an den Systemanbieter geschickt. Der besondere Clou: Steht ein Punkt zu lange still oder befindet sich unter Wasser, löst das System sofort einen Alarm aus. Aufsichtspersonal kann sofort reagieren und sich blitzschnell zur entsprechenden Stelle begeben.

Ein neuer Maßstab für die Sicherheit

Die Schwimmmeister sollen von dieser Technologie unterstützt, jedoch nicht ersetzt werden. Ähnliche Systeme werden bereits in anderen Städten Deutschlands, wie beispielsweise Köln, Wiesbaden und Karlsruhe, genutzt. KI-unterstützte Systeme wie „Lynxight“ haben sich nicht nur als eine sinnvolle Ergänzung zur menschlichen Aufsicht erwiesen, sondern helfen auch, tote Winkel zu überwinden und mehrere Schwimmer gleichzeitig zu erfassen. HNA ergänzt, dass bei längerer Inaktivität oder Untertauchen eines Badegastes ein Warnhinweis auf der Smartwatch des Bademeisters angezeigt wird.

Immer mehr Freibäder in Deutschland nehmen KI-Systeme zur Badeaufsicht ins Visier. In Niedersachsen ist ein ähnliches System wie das in Jena im Einsatz und zeigt beeindruckende Verbesserungen in der Sicherheit. Der Bedarf an solchen Technologien wächst, vor allem aufgrund des Fachkräftemangels in der Branche. Und nicht zu vergessen: Auch der Datenschutz ist ein heißes Thema. So betonen nicht nur die Anbieter, sondern auch die Datenschutzbeauftragten, dass aufgezeichnete Videodaten anonymisiert werden und die Speicherung strengen Regeln unterliegt.

Das Ziel: Sicherheit und Unterstützung

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) unterstreicht, dass technische Hilfsmittel die menschliche Aufsicht nicht ersetzen können, sondern diese wesentlich unterstützen. Die KI-Systeme wie „Lynxight“ erhöhen die Sicherheit und ermöglichen schnellere Reaktionen auf mögliche Notfälle. Ingenieur berichtet, dass im Kasseler Auebad ab Mai 2025 ein KI-gestütztes Überwachungssystem installiert wird, das Bewegungsmuster analysiert und Gefahren frühzeitig erkennt. So haben KI-Systeme bereits Leben gerettet, indem sie regungslose Kinder unter Wasser frühzeitig erkannten und Alarm schlugen.

Das Schwimmparadies Jena könnte also der Trendsetter für die Zukunft in Thüringen sein. Wenn das System sich bewährt, planen die Stadtwerke, es auch in Freibädern und im Freizeitbad GalaxSea einzuführen. Die Kombination aus menschlicher Aufsicht und moderner Technologie scheint der richtige Weg, um Sicherheit im Wasser zu gewährleisten. Da liegt was an für alle, die sich in unseren Bädern erfrischen wollen!