Bauern-Galerie im Schloss Meiningen: DDR-Kunst begeistert dabei!

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Am 31. Oktober 2025 eröffnet im Schloss Elisabethenburg, Meiningen, die Ausstellung zur DDR-Kunst der Bauern-Galerie. Erleben Sie historische Werke und kritische Perspektiven bis zum 8. März 2026.

Am 31. Oktober 2025 eröffnet im Schloss Elisabethenburg, Meiningen, die Ausstellung zur DDR-Kunst der Bauern-Galerie. Erleben Sie historische Werke und kritische Perspektiven bis zum 8. März 2026.
Am 31. Oktober 2025 eröffnet im Schloss Elisabethenburg, Meiningen, die Ausstellung zur DDR-Kunst der Bauern-Galerie. Erleben Sie historische Werke und kritische Perspektiven bis zum 8. März 2026.

Bauern-Galerie im Schloss Meiningen: DDR-Kunst begeistert dabei!

Am 31. Oktober 2025 wird im prunkvollen Schloss Elisabethenburg in Meiningen eine spannende Ausstellung eröffnet: “Freie Kunst für freie Bauern? Die Bauern-Galerie: Ein Bild der späten DDR”. Diese Schau wirft einen faszinierenden Blick auf das Leben der Bauern in der DDR und zeigt Werke aus der historischen “Bauern-Galerie”, die von 1987 bis 1990 bestand. Besucher erwarten Grafiken, Fotografien, Gemälde und Plastiken, die eine Vielzahl an Perspektiven auf die damaligen Verhältnisse bieten.

Die Ausstellung ist besonders erfreulich, da sie die erste Gelegenheit bietet, die Werke seit 2006 wieder zu sehen. Insgesamt ist es erst das dritte Mal, dass diese Kunstwerke nach dem Ende der DDR präsentiert werden. Almut Pollmer-Schmidt, die Kuratorin der Ausstellung, hat sich zum Ziel gesetzt, Kunst aus dieser Zeit einer neuen Generation näherzubringen. Dabei werden sowohl Propaganda-Werke als auch systemkritische Bilder gezeigt, was für eine lebhafte Diskussion über die Kunst- und Kulturgeschichte der DDR sorgt.

Vielfalt der Kunstwerke

Ein Highlight der Ausstellung ist “Die Landsauna” von Willi Sitte, die zu den bekanntesten Exponaten gehört. Die angezeigten Werke stammen von namhaften Künstlern wie Gert Mackensen, Gisela Kurkhaus-Müller, Frank Gottsmann, Katharina Müller, Jo Jastram, Kurt Querner, und Bernhard Heisig. Die Idee zur “Bauern-Galerie” entstand 1985, mit dem festen Ziel, das Leben der Landarbeiter und Genossenschaftsbauern abzubilden. Die Sammlung wurde in der gesamten DDR in Auftrag gegeben; bis 1988 war Herbert Schönemann verantwortlich.

Besonders erwähnenswert ist auch der kritische Blick auf Themen wie den Braunkohleabbau, der ebenfalls Teil der Ausstellung ist. So wird nicht nur die Kunstzeitschrift des von der DDR geförderten Lebens präsentiert, sondern auch deren dunkle Schatten.

Ein interessantes Kunstangebot

Die Ausstellung läuft vom 31. Oktober 2025 bis zum 8. März 2026 und hat regulär von Dienstag bis Sonntag geöffnet, jeweils von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Kunst- und Kulturinteressierte dürfen sich auf eine erlebnisreiche Zeit freuen, die nicht nur die Ästhetik der Werke, sondern auch die Geschichte der Ostdeutschen Kunst beleuchtet.

Zusätzlich sind einige Werke der “Bauern-Galerie” in der Dauerausstellung der Meininger Museen zu finden, was die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart weiter festigt. Diese Ausstellung ist eine Einladung, sich mit einem wichtigen Teil der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen und die Kunst als Medium der gesellschaftlichen Reflexion zu erleben.