Hundebisse zerstören Spielplatzgeräte in Weimar – Stadt warnt!

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Weimar: Warnstreiks bei Coca-Cola, beschädigte Spielgeräte durch Hunde und neue Angebote für Auszubildende. Bleiben Sie informiert!

Weimar: Warnstreiks bei Coca-Cola, beschädigte Spielgeräte durch Hunde und neue Angebote für Auszubildende. Bleiben Sie informiert!
Weimar: Warnstreiks bei Coca-Cola, beschädigte Spielgeräte durch Hunde und neue Angebote für Auszubildende. Bleiben Sie informiert!

Hundebisse zerstören Spielplatzgeräte in Weimar – Stadt warnt!

In Weimar gibt es derzeit einige besorgniserregende Entwicklungen. Auf zahlreichen Spielplätzen wurde festgestellt, dass Spielgeräte durch Hundebisse stark beschädigt sind. Besonders betroffen sind bewegliche Kunststoffteile, wie Schaukelsitze und Sitzschalen. Die Stadtverwaltung hat bereits Warnungen ausgesprochen und betont, dass Hunde auf Spielplätzen verboten sind. Wer sich nicht an diese Regelung hält, muss mit Bußgeldern von bis zu 5.000 Euro rechnen. Um dem Problem entgegenzuwirken, wird der Ordnungsdienst nun verstärkt Kontrollen durchführen. Zudem können Schäden über den städtischen Mängelmelder gemeldet werden, wie Radio Lotte berichtet.

Während die Spielplatzsituation im Fokus steht, gab es am Montag auch Warnstreiks bei Coca-Cola in Weimar und Halle, die im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen durchgeführt wurden. Die Gewerkschaft NGG fordert eine Erhöhung der Entgelte um 150 Euro, sowie fünf Prozent mehr für die Beschäftigten und 120 Euro für Auszubildende. Im Gegensatz dazu hat das Unternehmen lediglich eine Steigerung von 1,5 Prozent für 2026 angeboten. Die Tarifgespräche setzen sich vom 10. bis zum 12. November fort. Aufgrund der Streiks könnte es zu Verzögerungen bei den geplanten Lieferungen an Unternehmen kommen, was die Situation für viele Betroffene weiter verschärft.

Kulturelle Erneuerung und Unterstützung für Auszubildende

In einem erfreulichen Licht steht die Kulturscheune am Hofatelier in Niedergrunstedt, die kürzlich eine neue Dacheindeckung erhalten hat. Die Arbeiten, die seit Mitte September laufen, wurden als Ausbildungsprojekt von der Firma Dach Schneider durchgeführt, bei dem Auszubildende im Dachdeckerhandwerk wichtige praktische Erfahrungen sammeln konnten. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf etwa 30.000 Euro. Hier zeigt sich, dass die Verbindung von Ausbildung und praktischer Anwendung sehr erfolgreich umgesetzt werden kann.

Für Weimarer Auszubildende gibt es jetzt einen weiteren Grund zur Freude: Der neue Online-Service „Dr. Azubi“ steht ab sofort zur Verfügung. Dieses Angebot des Deutschen Gewerkschaftsbundes ist eine wertvolle Unterstützung, denn es ermöglicht eine rund um die Uhr Beratung bei Fragen zu Lohn, Überstunden, Urlaub und weiteren wichtigen Themen. Ziel ist es, jungen Menschen zu helfen, ihre Rechte besser zu kennen und Unterstützung bei Problemen in der Ausbildung zu erhalten. Auf diese Weise wird versucht, die Herausforderungen für Jugendliche zu verringern und ihnen ein sicheres Fundament für ihre berufliche Zukunft zu bieten.

Forderungen nach Anerkennung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen

Woanders in Weimar sind besorgte Stimmen zu hören. Ver.di hat für den 19. Februar 2025 zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, der sich an tarifvertraglich Beschäftigte, Auszubildende und Studierende richtet. Die angesprochenen Einrichtungen umfassen nicht nur die Stadt Weimar, sondern auch zahlreiche eigenständige Betriebe, und selbst die Thüringer Fernwasserversorgung ist betroffen. Die Forderungen sind klar: Eine Entgelterhöhung von mindestens 8 Prozent, Zuschläge für belastende Tätigkeiten und die Anhebung der Ausbildungs- und Praktikantenvergütungen um 200 Euro. Auch das Recht auf mehr freie Tage und eine Flexibilisierung durch ein “Meine-Zeit-Konto” wird gefordert. Hintergrund sind die steigenden Lebenshaltungskosten, die einen Rahmen schaffen, in dem den Beschäftigten mehr Anerkennung und Wertschätzung zuteilwerden muss, wie aus den Berichten von ver.di hervorgeht.

In Zeiten wie diesen bleibt zu hoffen, dass die Stadt und die Betriebe auf die berechtigten Anliegen der Menschen eingehen und Lösungen finden, die sowohl den Bürger:innen als auch den Angestellten zugutekommen.